Bahnlärmdemo in Bonn
Regionen demonstrieren gemeinsam gegen Bahnlärm
Bonn. Beim Kampf gegen den Bahnlärm wächst das Mittelrheintal zusammen. Dies wurde am vergangenen Sonntag bei der Demonstration gegen Bahnlärm in Bonn deutlich. „Es ist wichtig, dass wir mit solchen Aktionen zeigen, dass Mittelrheintal und Bahnlärm nicht in Koblenz enden“ sagte Josef Dötsch, der Sprecher der CDU Landtagsfraktion für das Thema Bahnlärm in Mainz ist. Bewusst hatte die Interessengemeinschaft „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e. V.“ den Ort gewählt, um den Schulterschluss zwischen den betroffenen Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu bilden. Guido Ernst, Landtagsabgeordneter aus Bad Breisig: „Wir müssen in der Region geschlossen mit Sachargumenten antreten um in Berlin gehört zu werden.“ So waren viele betroffene Anwohner aber auch politische Vertreter aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz in das benachbarte Bundesland gefahren, um mit zu demonstrieren. Die Veranstalter zählten über 1.000 Teilnehmer. Erwin Rüddel, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Neuwied, der sich seit Jahren gegen den Bahnlärm engagiert, lobte die Arbeit der Bürgerinitiativen: „Nur durch den langen Atem der vielen Ehrenamtler und deren sachliche Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien, hat die Bekämpfung des Bahnlärms in Berlin heute seinen Stellenwert“. Der Aufruf nach Bonn erfolgte von den Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm aus dem Bereich zwischen Koblenz und Köln, die in vielen Verbandgemeinden gegründet wurden. Bei der Demonstration waren Aktive selbst aus dem Breisgau und aus Berlin angereist.
Pressemitteilung
Büro Guido Ernst MdL
