Politik | 17.11.2020, 15:56 Uhr

Die schwarz-grüne Koalition und die FDP in Wachtberg

Respekt für die Offenheit!

Wachtberg. Am 5. November haben CDU und Grüne Wachtberg ihre Koalitionsvereinbarung für die Wachtberger Wahlperiode 2020 bis 2025 unterschrieben und ins Netz gestellt. Sie ist somit für jedermann abrufbar.

„Wir erkennen die Offenheit der beiden Koalitionsparteien an. Das veröffentlichte Abkommen macht die politischen Ziele der Ratsmehrheit viel konkreter sichtbar als ihre Programme zur Kommunalwahl. Eine gute Grundlage für den demokratischen Meinungsstreit, zu wissen, was die Mehrheit in Wachtberg anstrebt!“, meint FDP-Fraktionsvorsitzender Friedrich Oettler.

Die neue schwarz-grüne Koalition verfüge damit im Gemeinderat über eine klare Mehrheit. Bis Oktober war die CDU auch ohne feste Koalition die bestimmende Kraft. Ein zentrales Thema sei und bleibe auch im Koalitionsvertrag der Haushalt. Denn im Haushalt würden alle politischen Projekte auf einen einheitlichen Nenner ihrer finanziellen Wirkungen und mögliche Realisierung gebracht, so Oettler. Noch im September schrieb Jörg Schmidt als Bürgermeisterkandidat: „Auch die letzten sechs Jahre haben wir als CDU die Finanzen in Wachtberg mitgestaltet und uns mit Erfolg gegen […] Steuererhöhungen gewehrt. [….] Wie die Zeit uns gelehrt hat, hat es dieser Erhöhungen auch niemals bedurft, […]!“

Tatsächlich habe in denselben letzten sechs Jahren die Gemeinde leider einen so deutlichen Marsch in die Schulden angetreten, dass wir jetzt nicht weit von der Haushaltssicherung entfernt seien. Die Gemeinde habe umgerechnet jedes Jahr drei Wochen lang auf Pump gelebt, so die Feststellungen von Oettler.

Nun stelle der schwarz-grüne Text fest: „Eine Haushaltssicherung ist zu vermeiden.“ Ja, wir als FDP-Fraktion werden dieses Ziel voll und ganz unterstützen. Die Haushaltssicherung wäre wirklich ein Versagen der kommunalen Selbstverwaltung. Die Aufgabe, einen entsprechenden Haushaltsplanentwurf vorzulegen, liege jetzt beim Bürgermeister, so Oettler abschließend. Natürlich würden viele weitere Themen die neue Ratsperiode prägen. „Wir freuen uns, daran als FDP-Fraktion mitzuwirken. Die FDP Wachtberg werde gute Vorschläge unterstützen aber auch, aus ihrer Sicht, bessere Alternativen in Sachfragen vorlegen“, so die abschließende Festlegung der liberalen Ratsfraktion zum Koalitionsvertrag der Schwarz-Grünen Koalition im Wachtberger Gemeinderat.

Pressemitteilung der

FDP Wachtberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
35

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
13. Koblenzer Patiententag 2026
Traueranzeige Bernd Lehnert
Bratapfelsonntag
Herbstkirmes Löhndorf
Weitere Artikel
Symbolbild
775

Früher Morgen in Flammen

Brand im Herzen von St. Goar

St. Goar. Am Morgen des 2. November 2026, gegen 4:00 Uhr, ereignete sich in der Straße „Kirchplatz“ im Ortskern von St. Goar ein Gebäudebrand. Die Ursache des Feuers ist bislang noch ungeklärt. Glücklicherweise gelang es allen Bewohnern, das Haus eigenständig zu verlassen. Sie wurden mit leichten Verletzungen, insbesondere Rauchgasintoxikationen, von den vor Ort befindlichen Rettungskräften behandelt.

Weiterlesen