SPD-Kandidat unterstützt nachhaltige Entlastung der verkehrsmäßig völlig überlasteten Ortskerne von St. Sebastian und Kaltenengers
Rheindörferumgehung kann bald realisiert werden
St. Sebastian/Kaltenengers. „Am Kölner Dom wurde 600 Jahre lang gebaut und noch immer ist er teilweise eingerüstet. Und wenn es nicht zynisch klänge, könnte man sagen, dass die jahrzehntelange Planung der Rheindörferumgehungsstraße dagegen fast ein Schnellschuss ist“, bemerkt SPD-Bürgermeisterkandidat Sven Kreienbrock und beobachtet voller Sorge die verkehrsmäßig völlig überlasteten Ortskerne von St. Sebastian und Kaltenengers. Direkte Anwohner der jetzigen L 126 (Hauptstraße/Kesselheimer Straße) können hiervon ein Klagelied singen. „In Zeiten des Berufsverkehrs ist es nahezu unmöglich, ein Fenster zu öffnen, so sehr stören Abgase und Lärm“, berichtet eine betroffene Anwohnerin aus St. Sebastian. „Zu manchen Uhrzeiten ist es aufgrund der Verkehrsdichte nahezu unmöglich die Straße als Fußgänger zu überqueren“, ergänzt ein Herr aus Kaltenengers im Gespräch mit Sven Kreienbrock.
Sven Kreienbrock hat sich diesem Thema angenommen und sich sowohl beim Landesbetrieb Mobilität als auch beim zuständigen Landesministerium in Sachkenntnis gebracht. Mit tatkräftiger Unterstützung von Roger Lewentz erläuterte Minister Dr. Vissing den Mobilitätskonsens des Landes Rheinland-Pfalz mit einem Investitionsvolumen von 600 Mio. Euro. „Aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens in den letzten Jahrzehnten werden derzeit sogar ganze Brückenkonstruktionen, wie etwa ein Neu-/Ersatzbau der Rheinbrücke der Autobahn 48, überprüft. Und wenn eine solche tonnenschwere Stahlbetonkonstruktion der Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen ist, warum sollen dann die Bewohner der Ortskerne von St. Sebastian und Kaltenengers das enorme Verkehrsaufkommen ertragen müssen?“, fragt Kreienbrock und kritisiert, dass das Projekt in der Vergangenheit eher halbherzig angegangen worden ist. „Dabei wollen wir natürlich alle Beteiligten Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Gremien mit in den neuen Planungsprozess einbinden. Die einst vorgestellte Entwurfsplanung auf einem aufgeschütteten Wall ist passé. Hier gibt es intelligentere Lösungen, die gemeinsam zu erarbeiten sind; Gleiches gilt für die Anbindungen an die Ortskerne“, ergänzt der SPD-Bürgermeisterkandidat.
„Es ist doch bei Leibe nichts Unehrenhaftes, dass wir bei einem Investitionsvolumen des Landes von 600 Mio. Euro unseren Anteil einfordern. Die Verbesserung der örtlichen Verkehrssituation stellt genau aus diesem Grund einer meiner Hauptziele dar, für die ich mich für den Fall meiner Wahl zum VG-Bürgermeister gerne einsetzen werden“, so Kreienbrock. Pressemitteilung
Wahlkampfteam Sven Kreienbrock
