Politik | 15.01.2026

Nach wiederholter Brandstiftung an Müllcontainern zu Silvester

SPD-Goldgrube fordert Verlagerung im Zuge der Quartiersneuentwicklung

V.li. Vincenc Schulz, Christoph Bretz, Dennis Tritsky, Iris Wörsdörfer-Busch, Peter Staudt, Detlev Pilger. Foto: Jörg Vöge

Goldgrube. Im Bereich der Grundschule in der Goldgrube sind in den Tagen nach Silvester gleich zweimal Müllcontainer in Brand gesetzt worden.

Die Müllcontainer befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnbebauung und stellen damit eine Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Kinder und Familien dar.

Bereits in den vergangenen Jahren kam es an diesem Standort immer wieder zu erheblicher Vermüllung, da die Container regelmäßig überfüllt waren und Abfälle auch außerhalb der Tonnen abgestellt wurden.

Besonders besorgniserregend ist die Situation vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen am Pestalozzi-Gelände: Der neue Kindergarten steht kurz vor der Fertigstellung, der Neubau der Grundschule ist geplant und auch eine neue Turnhalle sowie moderne Wohnbebauung soll in den kommenden Jahren entstehen.

„Das Quartier entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Bildungs- und Wohnstandort für Familien in der Goldgrube. Brennende Müllcontainer haben hier keinen Platz! Als Mitglied im Schulträgerausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung ist mir der Standort des Pestalozzigeländes besonders wichtig“, so Dennis Tritsky, Vorsitzender des Ortsvereines SPD Goldgrube.

Der SPD-Ortsverein Goldgrube spricht sich daher dafür aus, die laufende städtebauliche Entwicklung zu nutzen, um die Müllcontainer dauerhaft von ihrem bisherigen Standort zu entfernen. Als mögliche Alternativen kann eine unterirdische Lösung oder eine Verlagerung an einen besser geeigneten Standort in Betracht kommen.

„Als stellvertretendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss weiß ich, wie entscheidend sichere und gut gestaltete Räume für Kinder und Familien sind. Ich bin überzeugt, dass die Expertinnen und Experten der Stadtverwaltung im Rahmen der Quartiersentwicklung eine Lösung erarbeiten können, die Sicherheit, Funktionalität und städtebauliche Qualität miteinander verbindet“, so Alina Vomberg, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Goldgrube.

SPD-Ratsmitglied Detlev Pilger hat nach Rücksprache mit dem Ortsverein angekündigt, sich der Thematik anzunehmen und das Anliegen im Rahmen der weiteren Planungen zur Quartiersentwicklung einzubringen.

„Mein Ziel ist es, eine langfristige, sichere und städtebaulich sinnvolle Lösung zu finden, die den Bedürfnissen der Anwohnerinnen und Anwohner ebenso gerecht wird wie denen der zukünftigen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen“, so Ratsmitglied Detlev Pilger.

Der SPD-Ortsverein Goldgrube wird den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Sicherheit, Lebensqualität und eine vorausschauende Stadtplanung im Mittelpunkt der Entwicklung in der Goldgrube stehen.

Pressemitteilung SPD Goldgrube

V.li. Vincenc Schulz, Christoph Bretz, Dennis Tritsky, Iris Wörsdörfer-Busch, Peter Staudt, Detlev Pilger. Foto: Jörg Vöge

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