Politik | 07.01.2014

SPD lässt bei „bezahlbarem Wohnraum“ nicht locker

Rheinbacher Genossen stellen Antrag an Planungsausschuss

Rheinbach. „Wir freuen uns, dass auch der Bürgermeister in seiner Vorlage zum Sozialausschuss das Problem von fehlendem bezahlbaren Wohnraum in Rheinbach sieht. Allerdings sind wir enttäuscht, dass aus dieser Erkenntnis keine konkreten Maßnahmen abgeleitet werden“, erklären der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters und die Wormersdorfer Ratsfrau Ute Krupp (SPD). Damit wollen sich beide nicht zufrieden gegeben. Deshalb haben sie für die Beratung im Planungsausschuss einen Ergänzungsantrag gestellt. „Wir fordern die Verwaltung auf, konkrete Maßnahmen zu benennen, um die Situation für Wohnungssuchende zu verbessern“, so große Deters und Krupp. Ein Mangel bestünde vor allem bei kleineren Appartements für Singles und bei öffentlich gefördertem Wohnraum.

„Eine aktive Flächen- und Bodenpolitik fällt unter die kommunale Planungshoheit und ist somit Pflichtaufgabe“, widerspricht Folke große Deters der Auffassung des Bürgermeisters und erklärt, warum Rheinbach trotz Haushaltssicherung tätig werden kann.

„Wir appellieren an den Bürgermeister, weniger zu fragen, was nicht möglich ist, als vielmehr Mittel und Wege aufzuzeigen, wie den Menschen, die dringend bezahlbare Wohnungen suchen, effektiv geholfen werden kann. Dieses dringende Problem darf von Politik und Verwaltung nicht ignoriert werden“, so Ute Krupp abschließend.

Pressemitteilung des

SPD-Ortsvereins Rheinbach

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