Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat
Sanierung kontinuierlich weiterführen
Koblenz. Die kontinuierliche Weiterführung der Sanierung des Freibads Oberwerth darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Der jahrzehntelange Investitionsstau am Freibad war ein Fehler, den man mit gemeinsamen Beschlüssen im Stadtrat und im Sport- und Bäderausschuss endlich geheilt hat. Bei einem Besuch des SPD-Arbeitskreises Sport konnten sich die Mitglieder vor einigen Wochen ein Bild von den weiteren Sanierungsschritten bei Sprungturm, großem Becken und Tribüne machen und waren von der fachlichen Notwendigkeit der Sanierung durch die Darstellung von Albert Diehl (Leiter des Zentralen Gebäudemanagements) überaus angetan. Fritz Naumann, sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, dazu: „Uns wurde gerade bei diesem Termin überdeutlich bewusst, dass die Sanierungsschritte keinen Aufschub dulden und das jedes Jahr die Notwendigkeit der Einstellung von Haushaltsmitteln erforderlich ist, um am Ball zu bleiben.“
Weil es auch keine Alternative zur Sanierung des Bades gibt, wurden bis dato die Beschlüsse bei den Haushaltsberatungen erfreulicherweise immer mit großer Zustimmung verabschiedet. Wenn, wie jetzt durchgesickert ist, die Sanierungsschritte im Jahr 2021 am Freibad unterbrochen werden, ist dies vollkommen unverständlich, obwohl die Mehrheit des Rates für weitere Sanierungen gestimmt hat. Des Weiteren ist nicht außer Acht zu lassen, dass die Warteliste der städtischen Sportanlagen, die auf eine Erneuerung warten, lang ist. „Ich möchte nur einen Punkt herausnehmen, der besonders wichtig erscheint und wo Handlungsbedarf unter den Nägeln brennt: Das Stadiongebäude am Oberwerth ist seit Jahren in einem untragbaren Zustand. Wir haben einfach die Sorge, wenn am Freibad nicht in jedem Jahr Sanierungsschritte vorgenommen werden, dass mögliche Baustellen wie die Erneuerung der Tribüne im Stadion auf den St. Nimmerleins-Tag verschoben werden. An der schrittweisen Sanierung unserer Sportanlagen führt leider kein Weg vorbei“, so Naumann.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion

Verkehrsstau - sozialer Wohnungsstau - Sanierungsstau ... das Ergebnis jahrzehntelanger politischer Passivität. Erst wenn es brennt, wird die Politik munter (zumindest was das Reden betrifft).Koblenzer Politik bewegt sich in ihrem Prioritätendenken immer noch in der Steinzeit.Man versucht das - siehe Bürgerpanel - zu kaschieren, in dem man eine Zufriedenheitsumfrage 2019 unter 3 000 Einwohnern (von über 100 000) durchführt,die man auch noch als gut ausgefallen bezeichnet.Schlimmer gehts nimmer.Das Einzige,was in Koblenz kontinuierlich wirklich klappt,ist der fehlende Informationsfluß u.das Einbeziehen der Bürger*innen durch sogen.Bürgerbeteiligungsverfahren für konkrete Vorhaben - siehe WINDKRAFT in RÜBENACH - (von der LANDESREGIERUNG empfohlen),was kontinuierlich ignoriert wird.Es gibt nichts unproduktiveres als eine sich selbst überschätzende u.in ihrer eigenen Scheinwelt dahindämmernden Politik,die davon zehrt, was sie am Besten kann - Reden.