Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat
Sanierungsgebiet Altstadt findet seinen Abschluss
Koblenz. Als Anfang der 70er Jahre die Satzung zum Sanierungsgebiet Altstadt vom Stadtrat auf den Weg gebracht wurde, war wohl nicht absehbar, dass die Umsetzung fast 50 Jahre in Anspruch nehmen würde. Die Veränderung der Koblenzer Altstadt von einem zum Teil sehr einfachen Wohngebiet bis zu ihrem heutigen Erscheinungsbild ist besonders in den Altstadtgassen ablesbar. In den 70er Jahren war in vielen Teilen der Altstadt die Bausubstanz noch aus dem 2. Weltkrieg erkennbar. Die damaligen Wohnquartiere waren in ihrer Qualität auf dem Stand der 50er und 60er Jahre. „Die Entscheidung der damaligen Ratskolleginnen und -kollegen, sich für eine gesamte Umgestaltung mit Hilfe eines Sanierungsgebietes zu entscheiden, ist auch aus heutiger Sicht als vorausschauend zu bezeichnen“, findet die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann.
Dass bei der Sanierung der Altstadt auch Fehler gemacht wurden, war nicht zu vermeiden. So hätte das ein oder andere Objekt durchaus erhalten werden können. „Alles in allem muss man aber realistischerweise festhalten, dass die erheblichen städtischen Haushaltsmittel, die in die Sanierung geflossen sind, gut investiertes Geld waren“, so Ratsmitglied und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in der Altstadt, Fritz Naumann. Die Anziehungskraft der Koblenzer Altstadt für das Umfeld von Koblenz ist besonders an Wochenenden außerhalb von Corona-Zeiten erkennbar und spricht für die Umsetzung des gesamten Sanierungsgebietes. „Bei allen negativen Begleiterscheinungen bleibt festzuhalten, dass die Stadt Koblenz mit der Altstadtsanierung an Qualität gewonnen hat und die jährlich gestiegenen Besucherzahlen sind ein Indiz dafür“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altsstadt-Mitte, Denny Blank.
Koblenz befinde sich nach Meinung der drei Sozialdemokraten im Konzert der mittleren Großstädte auf einem vorderen Platz und das gewachsene Wir-Gefühl sei natürlich auch mit der Ausrichtung der Bundesgartenschau erheblich gestiegen. „Nun findet derzeit der Abschluss der Sanierungen in der Altstadt zwischen Altenhof, Altengraben und Hohenfelder Straße statt und dies wollen wir zum Anlass nehmen, einmal kurz zurück zu blicken und Danke zu sagen bei allen Beteiligten, die an der Aufwertung unserer Altstadt beteiligt waren“, so Lipinski-Naumann. Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion