Arbeitskreis Heimat + Tourismus Engers setzt sich für die Reaktivierung ein
Schiffsanlegestelle auch für Engers
Engers. Die Bemühungen der Stadt Neuwied, sich für einen Schiffsanleger in der City für den Regelverkehr einzusetzen, sind richtig und notwendig. Gleiches gilt jedoch auch für den Stadtteil Engers, der über viele Jahrzehnte und lange vor der City über eine solche Anlegestelle verfügte. Seit etlichen Jahren setzt sich der ‚Arbeitskreis Heimat + Tourismus Engers‘ für die Wiedereinrichtung einer solchen Anlegestelle, neben dem Steiger für die Kabinenschiffe ein.
Josef Kretzer, Vorsitzender des Arbeitskreises hat sich erneut an Oberbürgermeister Jan Einig gewandt und darauf hingewiesen, dass, neben der City auch Politik für die Stadtteile gemacht werden muss. Die Gründe liegen z. B. darin, dass Engers über 50 % der Übernachtungszahlen der gesamten Stadt mit auf die Waage bringt. Von der Landesmusikakademie allein kommen, wie von Leiter Rolf Ehlers bestätigt, jährlich ca. 18.000 Übernachtungen. Die musikalischen Gäste, die oft von rheinfernen Orten für eine Weiterbildung nach Engers kommen, werden in den drei Gästehäusern, direkt auch Rhein, untergebracht und es wird vielfach der Wunsch geäußert, dass man das Seminar gern mit einem Ausflug auf dem Rhein abschließen würde, wenn dafür die Gelegenheit bestünde.
Hinzu kommt die Reaktivierung der ‚Brexbachtalbahn‘, die im Kosten-Nutzen-Index den höchsten Wert erzielt hat und in ca. 2 Jahren voraussichtlich wieder in Betrieb gehen kann. Damit knüpft der Arbeitskreis an frühere Zeiten an, als viel Gäste aus dem vorderen Westerwald mit der Bahn nach Engers kamen, um hier dann auch ein Schiff zu steigen und eine Rheintour zu machen.
Zudem hat das hierfür zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Bingen der Stadt Neuwied schriftlich mitgeteilt, dass für eine weitere Schiffsanlegestelle in Engers keine Widerstände bestehen. Josef Kretzer und Anton Krüger, vom Arbeitskreis hatten zuvor in Bingen hierfür die Weichen gestellt. Es spricht also alles dafür, dass von Seiten der Stadt entsprechende Planungen aufgenommen werden, die auch den Stadtteil Engers mit in den Regelverkehr auf dem Rhein mit einbeziehen.
Pressemitteilung Arbeitskreis Heimat + Tourismus Engers
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Josef Kretzer, ein junger Mann von fast 90 Jahren, kämpft unverdrossen, unablässig für vernünftige kommunale Interessen der örtlichen Bevölkerung.
Man kann nur hoffen, hoffen, hoffen, dass seine Arbeit - "Die Mühen der Ebene" - endlich durch Erfolg gekrönt wird. Die Stadt(verwaltung) Neuwied ist also am Zug! Es schadet nicht, wenn dies 'zeitnah' geschieht!