Politik | 15.05.2019

Leserbrief zur Nutzung des Vereinsheims des BSC Unkelbach

Schließung der Abteilung war alternativlos

Wer hat denn hier seine persönlichen Abneigungen in den Vordergrund gestellt?

Wir bedanken uns beim Verfasser des Leserbriefs für die Möglichkeit, unsere Sichtweise zum Sachverhalt als Gegendarstellung veröffentlichen zu dürfen. Gleichzeitig empfinden wir die Art und Weise, wie hier Sachverhalte wissentlich falsch veröffentlicht werden, als traurig, verletzend und letztendlich nur noch befremdlich. Gegen die Wortwahl „Blutrache“ (Vendetta) in Zusammenhang mit unserem Zweiten Vorsitzenden wehren wir uns vehement.

Wir, der Vorstand des BSC 1931 Unkelbach, richten unser Handeln und unsere Arbeit immer am Wohl unseres Vereins aus. Wir stellen eventuelle persönliche Diskrepanzen in den Hintergrund zugunsten des Vereins und der Gemeinschaft. Das haben wir bisher getan, das machen wir aktuell und das werden wir in Zukunft auch so handhaben. Alle Entscheidungen, die getroffen werden, sind Gremiumsbeschlüsse und keine Entscheidungen einzelner Mitglieder des Vorstands. Genug der einleitenden Worte und hin zur tatsächlichen Sachlage. Seit fast vier Jahren gab es beim BSC 1931 Unkelbach die Abteilung der Montagskicker.

Seit dieser Zeit gab es immer wieder Probleme mit Teilnehmern der Trainingseinheiten, die nicht Vereinsmitglieder des BSC 1931 Unkelbach waren. Dieser Sachverhalt wurde mehrfach durch den alten und auch den neuen Vorstand mit den zuständigen Abteilungsleitern und den Abteilungsmitgliedern diskutiert, doch zu keiner Zeit bestand von großen Teilen der Montagskicker die Bereitschaft, diesen Sachverhalt zu verändern. Aus diesem Grund wurde die Abteilung der Montagskicker durch den aktuellen Vorstand geschlossen. Diese Abteilungsschließung ging einher mit weitreichenden Einschränkungen für die Montagskicker.

Aus versicherungstechnischen Gründen ist es zwingend erforderlich, dass Personen, die Angebote eines Vereins nutzen, angemeldet sind.

Eine Anmeldung bei einem Verein bringt somit Rechte, aber natürlich auch Pflichten mit sich. Durch die Anmeldung beim BSC 1931 Unkelbach sind unsere Mitglieder bei allen sportlichen Aktivitäten und auch bei Aktivitäten, die im Zusammenhang mit diesen sportlichen Aktivitäten stehen, über den Sportbund Rheinland versichert. Diese Versicherung beinhaltet unter anderem auch einen finanziellen Schutz bei Invalidität. Da es sich bei Fußball um einen Kontaktsport handelt, kann das leider kategorisch nicht ausgeschlossen werden.

In den vergangenen zwölf Jahren gab es im Rahmen des Spiel-, aber auch des Trainingsbetriebs immer mal wieder schlimme Verletzungen. Auch zwei Todesfälle hatten wir in diesem Zeitraum auf dem Unkelbacher Sportplatz zu beklagen, ein solches Risiko ist somit nicht unbegründet.

Durch die Weigerung einzelner Trainingsteilnehmer, sich im BSC 1931 Unkelbach anzumelden und durch die Deckung sowie Duldung dieser Teilnehmer durch den Abteilungsleiter der Montagskicker war die Schließung dieser Abteilung durch den Vorstand des BSC 1931 Unkelbach alternativlos.

Selbst der Newsletter 37/2017 des Fußballkreises Rhein/Ahr, der genau diese Problematik beschreibt und nur die Vereinszugehörigkeit beziehungsweise den Vereinsbeitritt als Lösung vorsieht, wurde von dem zuständigen Abteilungsleiter und einigen Abteilungsmitgliedern ignoriert. Diese Entscheidung ist dem Vorstand des BSC 1931 Unkelbach nicht leicht gefallen, aber wir mussten den Verein, das Vereinsvermögen und das Privatvermögen unserer Organe schützen (gegebenenfalls Haftung laut BGB durch den Vorsitzenden und den Zweiten Vorsitzenden mit dem Privatvermögen).

Die Vereinsmitgliedschaft beim BSC 1931 Unkelbach kostet zur Zeit für einen Erwachsenen 60 Euro im Jahr. Unseres Erachtens keine „nicht zu stemmende“ finanzielle Belastung. Dieses Verhalten können wir abschließend leider nur als unfair gegenüber allen Mitgliedern bezeichnen, die – egal ob aktiv oder inaktiv – im Verein angemeldet sind. Zum Ende hin möchten wir noch ein paar Worte an den Verfasser des Leserbriefs richten. Auch ihm war der Sachverhalt von Beginn an bekannt. Dieses jetzt so darzustellen, als wäre die Problematik „nicht angemeldeter Personen“ neu und läge am Abgleich einer fehlenden Mitgliederliste, ist nicht nachvollziehbar.

Da fragt sich doch der unbeteiligte Leser, wer hier seine persönlichen Abneigungen in den Vordergrund gestellt hat? Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurem neuen Verein und eurem neuen Verein viel Geduld.Der Vorstand des

BSC 1931 Unkelbach

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