Junge Liberale Koblenz fordern Fortsetzung des Präsenzbetriebes an der HS Koblenz
„Schließungen dürfen immer nur eine Notlösung sein“
Koblenz. Die Jungen Liberalen Koblenz fordern die Fortsetzung des Präsenzbetriebes an der Koblenzer Hochschule. Eine Umstellung in den digitalen Vorlesungsbetrieb sollte nur immer nur als allerletzte Option in Betracht gezogen werden. „Wir begrüßen und unterstützen die Energiesparmaßnahmen der Landesregierung und der Hochschule Koblenz im Grundsatz, sind aber dennoch der Überzeugung, dass die Umstellung in die digitale Lehre in der aktuellen Lage zu weitgehend ist. Wir alle sollten einen Teil dazu beitragen, Ressourcen in der aktuellen Energiekrise zu sparen - Schließungen im Bildungsbereich können hierbei aber keine Lösung sein“, meint die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Koblenz Sophie Maser.
Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz Florian Pernak ergänzt: „Es kann nicht sein, dass es erneut die Studierenden sind, die am schärfsten von der Krise betroffen sind. Präsenzlehre ist ein wichtiger Teil in der Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Studenten. Schließungen dürfen immer nur eine Notlösung sein. Studierende werden aus ihrem alltäglichen Umfeld und ihrem Lernumfeld gerissen - das führt zu massiven Beeinträchtigungen, die auch auf die Psyche schlagen können.“
Besonders verheerend ist es, die Bibliotheken nur zweimal wöchentlich für eine Stunde zu öffnen. Bibliotheken sind ein wichtiger Lernort für all diejenigen, die in ihrem Zuhause nicht die nötigen Voraussetzungen eines geeigneten Arbeitsplatzes haben und sollten entsprechend geöffnet bleiben.
Die Jungen Liberalen Koblenz kritisieren den Alleingang der Hochschule und fordern sie dazu auf, erneut zu prüfen, ob Energiesparmaßnahmen und Präsenzlehre miteinander vereinbar sind. Eine Verlagerung in den digitalen Lehrbetrieb muss das letzte Mittel sein und darf erst in Betracht gezogen werden, wenn alle weiteren möglichen Sparmaßnahmen erörtert wurden.
Pressemitteilung Junge
Liberale Koblenz
