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CDU lud zur Kennenlernfahrt durch die Quellenstadt ein

Schluss mit „Geisterbussen“

03.12.2019 - 11:40

Bad Breisig. Da staunte der Fahrer der Linie 800 nicht schlecht, als er sich circa 20 Wartenden an der Haltestelle Frankenbachstraße in Oberbreisig gegenüber sah. Der ungewöhnliche Ansturm war der Einladung der CDU Bad Breisig zu einer Kennenlernfahrt mit dem RegioBus der Linie 800 geschuldet. Die Idee war auf der letzten Vorstandssitzung geboren worden, da die Akzeptanz des ÖPNV-Angebots als durchaus ausbaufähig bezeichnet werden kann. Oft sind die Busse scheinbar ausschließlich mit dem Fahrer besetzt und der Begriff der „Geisterbusse“ macht in der Quellenstadt die Runde. Der Kreis Ahrweiler bietet mittlerweile einen öffentlichen Personennahverkehr an, der zum Beispiel in Bad Breisig unter der Woche einen stündlich verkehrenden Busverkehr von 6 Uhr bis 22 Uhr anbietet, am Wochenende in einem zweistündigen Rhythmus. Der Kreis finanziert den ÖPNV mit jährlich 5 Millionen Euro. „Es ist nicht einfach hinzunehmen, dass dieses Angebot so wenig genutzt wird“, lässt sich der Landtagsabgeordnete Guido Ernst zitieren. Beate Deres, Fraktionssprecherin der CDU im Stadtrat, ergänzt: „Das Busangebot könnte den ein oder anderen dazu veranlassen, vom Auto auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Es muss jetzt darum gehen, der breiten Öffentlichkeit das Angebot bekannt zu machen.“ Die CDU-Delegation und die mitreisenden Quellenstädter zeigten sich von der komfortablen Einrichtung des RegioBusses beeindruckt. Jede Haltestelle wird auf einem Display angezeigt und über Lautsprecher angekündigt. Nach Auskunft des Busfahrers können bis zu zwei Fahrräder mitgenommen werden. Es fehlt auch nicht an einem behindertengerechten Zugang für Rollstuhlfahrer. Die „Testfahrer“ waren sich nach der Rückkehr darüber einig, dass es keine vernünftige Ausrede mehr dafür gibt, das RegioBus-Angebot nicht stärker in Anspruch zu nehmen. Die Fahrpläne liegen in der Verbandsgemeindeverwaltung aus, sollten aber auch in Banken, Bäckereien, in den Römer-Thermen und anderen öffentlichen Orten ausgelegt werden, so die CDU-Forderung. Weitere Informationen – auch zu Fahrplänen des ÖPNV – gibt es auf der Website: www.cdubadbreisig.de und auf Facebook.

Pressemitteilung des

CDU Ortsverbands Bad Breisig

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Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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