Politik | 22.07.2015

Rhein-Sieg-Kreis

Schon jetzt den Schulweg proben

Tipps vom Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises

Rhein-Sieg-Kreis. In wenigen Wochen machen sich zahlreiche „I-Dötzchen“ wieder auf „ihren“ Schulweg. Damit auch dieser Teil des Schulstarts sicher und gut gelingt, können Eltern schon jetzt den zukünftigen Schulweg mit ihrem Kind proben. Das empfiehlt das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises. Gemeinsam mit dem Kind sollte der sicherste Weg zur Schule geplant und festgelegt werden. Zugunsten der Sicherheit sollten kleine Umwege in Kauf genommen werden. Kinder lernen am besten durch Vorbilder und durch eigenes Ausprobieren. „Schon jetzt, rechtzeitig vor dem ersten Schultag, sollten Eltern mit dem Kind immer wieder gemeinsam den Schulweg abgehen. Dann kann es eine gewisse Routine und Sicherheit erlangen“, rät Kreisdirektorin Annerose Heinze. Die Eltern sollten den Schulweg mitgehen und das richtige Verhalten im Straßenverkehr vormachen. Das „richtige Nachmachen“ des Kindes sollte gelobt werden. Sind die ersten Wochen in der Schule erfolgreich absolviert, beginnt die allmorgendliche Routine: Damit diese gut gelingt, sollte das Kind morgens pünktlich auf den Schulweg gebracht werden. Druck, Eile und Stress blockieren richtiges Verhalten im Straßenverkehr. Überhaupt sollten emotional angespannte Kinder am besten zur Schule gebracht werden, auch wenn sie schon älter sind. Schließlich können starke Gefühle das sonst überlegte, sichere Verhalten der Kinder beeinträchtigen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Kinder nicht nur in den dunklen Monaten, sondern auch grundsätzlich, insbesondere bei schlechtem Wetter und in der Dämmerung, sichere und den Witterungsverhältnissen angepasste Kleidung tragen. Helle Kleidung und reflektierende „Blinkies“ an Schultaschen und der Kleidung helfen, dass die Kinder erkennbar sind. „Optimal für einen sicheren Schulweg ist es, gemeinsam mit anderen Schulkindern einen `Walking Bus´ zusammenzustellen“, empfiehlt Kreisdirektorin Annerose Heinze. Dabei gehen Schulkinder in Begleitung von Erwachsenen in kleinen Gruppen zu Fuß zur Schule. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Kinder erlernen unter Aufsicht das richtige Verhalten im Straßenverkehr, sie haben sich schon vor Schulbeginn an der frischen Luft bewegt und können konzentrierter am Unterricht teilnehmen. „Grundsätzlich sollten Schulkinder nicht alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Denn über Kenntnisse der Verkehrsregeln verfügen die Schulkinder frühestens nach der Radfahrprüfung im vierten Schuljahr“, darauf weist Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises hin. Auch wenn das Kind schon im vertrauten Wohnumfeld mit den Eltern oder auch mal alleine fahren kann, ist es auf dem Schulweg mit den Anforderungen des Straßenverkehrs schnell überfordert. Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad setzt voraus, dass die Kinder sicher Fahrrad fahren können. Die Kinder sollten über die motorischen und mentalen Fähigkeiten verfügen, sich mit vorausschauender Sicherheit im Straßenverkehr bewegen zu können. Insbesondere sollten die wichtigsten Verkehrsschilder und Regeln bekannt sein. Dazu gehört auch die Regel, dass Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr Gehwege mit den Fahrrädern benutzen müssen, während ältere Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr den Gehweg mit den Fahrrädern nutzen dürfen. Weitere Informationen hält das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, unter Tel.: (0 22 41) 13 20 01 oder per Fax: (0 22 41) 13 33 61 oder E-Mail: verkehrssicherheit@rhein-sieg-kreis.de für interessierte Eltern bereit. Dort gibt es auch verschiedene Broschüren, so zum Beispiel zu den Themen Schulwegsicherung, wie „Sicher zur Schule“ der Verkehrswacht Rhein-Sieg oder zu Gehgemeinschaften, die auch jährlich und rechtzeitig vor Schuljahresbeginn in ausreichender Zahl allen Grundschulen im Rhein-Sieg-Kreis zur Verfügung gestellt werden.

Pressemitteilung

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