Gedenkveranstaltung im Keramikmuseum
Schüler erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus
Stadtbürgermeister Michael Thiesen lobt außerordentlicher Würdigung des Gedenktags in Höhr-Grenzhausen
Höhr-Grenzhausen. Seit dem Jahr 1996 ist der 27. Januar in Deutschland offizieller „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Dieser Tag wurde zum Symbol für eine wachsame Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Am 27. Januar 1945 hatte die Sowjetarmee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau in Polen befreit. Zwischen 1940 und 1945 wurden dort rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, die meisten von ihnen waren Juden.
Interessante Beiträge
Zu der von Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Höhr-Grenzhausen gemeinsam mit Lehrkräften, Vertretern der Stadt und der Religionsgemeinschaften vorbereiteten Gedenkfeier hatten auch in diesem Jahr wieder rund 200 Schüler den Weg in das Keramikmuseum gefunden.
Mit interessanten Beiträgen gestalteten Schüler und Lehrer die Veranstaltung in deren Verlauf Texte rezitiert wurden, die an das Leiden der Menschen in den Konzentrationslagern erinnerten. Dazu wurden Bilder mit Motiven aus Auschwitz-Birkenau und Zitaten an eine Wand hinter den Vortragenden projiziert.
Nach der Eröffnungsrede durch die Museumsleiterin Monika Gass ergriff Stadtbürgermeister Michael Thiesen für den erkrankten Verbandsbürgermeister Thilo Becker das Wort. In seiner Ansprache fand er unter anderem lobende Worte dafür, dass dieser besondere Gedenktag in Höhr-Grenzhausen schon lange Zeit in außerordentlicher Weise in Zusammenarbeit mit den Schulen gepflegt wird. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung trugen Schüler Gedichte zum Thema vor. Andere Schüler und Schülerinnen berichteten von ihrem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Die dort gesammelten Eindrücke und Informationen verarbeiteten sie in ihren Ausarbeitungen im Unterricht.
Ein Schulensemble unter der Leitung von Dirk Kästel begleitete stimmungsvoll instrumental die Feierlichkeiten.
Nachdem Pfarrerin Monika Christ mit einigen Schlussworten den ersten Teil der Gedenkfeier beendet hatte formierten sich die Schüler, Lehrer und Gäste zu einem Schweigemarsch zu dem jüdischen Friedhof. Dort wurde den Opfern aus Höhr-Grenzhausen noch einmal besonders gedacht und deren Namen einzeln verlesen. Viele Teilnehmer legten nach jüdischem Brauch kleine Steine auf die Grabsteine um damit anzudeuten, dass der oder die Verstorbene nicht vergessen ist.
Schulische und kirchliche Vertreter im Gedenken an die Opfer der Konzentrationslager.
Stadtbürgermeister Michael Thiesen.
Pfarrerin Monika Christ.
Das Scchulensemble schuf einen gediegenen musikalischen Rahmen.
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