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CDU will Lehrschwimmbecken für Adenau

Schüler sollen wieder Schwimmunterricht bekommen

Schüler sollen wieder
Schwimmunterricht bekommen

Die CDU setzt sich für den Bau eines Lehrschwimmbeckens in Adenau ein – Ortstermin der CDU-Kreistagsfraktion am möglichen Standort zwischen Grundschule und Erich-Klausener-Gymnasium. Foto: privat

15.05.2019 - 14:21

Adenau. Der CDU-Gemeindeverband Adenau und die CDU-Kreistagsfraktion haben sich für den Bau eines Lehrschwimmbeckens am Schulstandort Adenau ausgesprochen. Wie die beiden Vorsitzenden Michael Korden und Karl-Heinz Sundheimer gemeinsam erklärten, sei es das Ziel nach der Schließung des Badenova den Schülern an den Schulen in der Verbandsgemeinde Adenau wieder Schwimmunterricht anbieten zu können. Auch soll es wieder Gesundheitsschwimmen etwa der Rheumaliga oder für Senioren sowie die Möglichkeit für Vereinsschwimmen in Adenau geben.


Möglichkeit wohnortnah Schwimmen zu lernen


Schwimmunterricht zur regelmäßigen Übung der Schwimmtechniken ist eine wichtige Grundfertigkeit, die daher mit gutem Grund in den Lehrplänen der Schulen steht, erläutert Karl-Heinz Sundheimer bei, der selbst viele Jahre Schulleiter der Adenauer Realschule Plus war. Voraussetzung für die Teilnahme am Schwimmunterricht ist allerdings, dass die Schüler bereits das Schwimmen erlernt haben. Daher sei es wichtig, dass die Kinder in der Verbandsgemeinde wieder wohnortnah die Möglichkeit haben, in Schwimmkursen das Schwimmen zu erlernen, um sich sicher im Wasser bewegen und im Notfall selbst vor Ertrinken schützen zu können, begründet der Vorsitzende Michael Korden die CDU-Initiative. Aufgrund der hohen Kosten, die immer mit dem Bau und Betrieb eines Schwimmbeckens verbunden sind, müssten jetzt zunächst mögliche Kosten ermittelt werden. Hierüber habe man bereits mit Landrat Dr. Pföhler und Bürgermeister Nisius gesprochen. Denkbar sei eine gemeinsame Finanzierung durch den Kreis und die Verbandsgemeinde. Der Kreis ist Schulträger aller weiterführenden Schulen und die Verbandsgemeinde zuständig für die Grundschulen. Vorstellbar sei der Bau des Lehrschwimmbeckens auf einem bislang unbebauten Grundstück, dass zwischen dem Schulgebäude der Grundschule und der Turnhalle des Gymnasiums mitten in der Stadt Adenau in zentraler Lage liegt und für die Schüler der angrenzenden Schulen einen kurzen Weg in den Schwimmunterricht bieten würde. Zunächst sei neben einer Standortanalyse und eine Machbarkeitsstudie anzustellen, die auch eine Kostenermittlung beinhalte. Aufgrund der Dimension der Investition sei aber schon jetzt absehbar, so Korden und Sundheimer, dass die Finanzierung nicht ohne eine deutliche Bezuschussung durch das Land Rheinland-Pfalz gelingen könne. Seit das Adenauer Hallen- und Freibad Badenova nach langer Diskussion und schweren Herzens aufgrund hoher Defizite im Jahr 2012 geschlossen werden musste, hatte es auch für die Schülerinnen und Schüler an den drei Grundschulen in Adenau, Wershofen und Antweiler, der Hocheifel-Realschule Plus mit Fachoberschule und dem Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau sowie der Förderschule in Wimbach keinen regulären Schwimmunterricht mehr gegeben. Auch Gesundheits- und Vereinsschwimmer musste in benachbarte Schwimmbäder ausweichen. Auf Initiative der Adenauer Christdemokraten organisiert das Jugendbüro der Verbandsgemeinde bereits seit einigen Jahren bezuschusste Ferien-Schwimmkurse für Schwimmanfänger im Hallenbad in Bad Münstereifel. In diesem Jahr wurde die finanzielle Bezuschussung von Schwimmkursen auf Antrag der CDU-Ratsfraktion sogar nochmals ausgeweitet. Gegen Teilnahmenachweis erhalten seit diesem Jahr auch Eltern, die in Selbstorganisation ihrem Kind einem Anfängerschwimmkurs ermöglichen, von der Verbandsgemeindeverwaltung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60 Euro.

Pressemitteilung

des CDU Ortsverbandes Adenau

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Noch nie Gedanken darüber gemacht,wie der digitale Dauerstress unser Denken verändert u.das vor allem bei unserer Jugend,die ja ausser Handy,Laptop,Spielekonsole etc. fast nichts anderes mehr kennt.Lesen u.Lernen via Internet ist immer noch etwas anderes als sich einem Buch zu widmen.Digitale Texte enthalten andere Funktionalitäten als analoge,gedruckte Texte.Das Hirn - sofern man überhaupt eines hat - reagiert schnell auf Einflüsse von aussen - der mit einer PC-/Handy-/Smartphone-Nutzung verbundene Medienkonsum ist vor allem für unsere Jugend pures Gift (von dem wir ja auch so genug haben).Der eine oder andere wird festgestellt haben,auch ich,dass einem,verbringt man (fast) regelmäßig Stunden am Bildschirm,das Lesen längerer Strecken auf Papier (Buch) schwerfällt.Intensives Lesen wird zum Stress.Digitales Lesen ist nicht so intensiv wie ein buch zu lesen.Auch wird man oberflächlicher,ungeduldiger. Ob das Fortschritt ist? Auf jeden Fall aber zu früh und vor allem zu schnell.
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