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Null-Emissions-Landkreis Cochem-Zell

Schüler/Innen der Realschule Plus Treis-Karden pflanzen neue Bäume

Projektstart „Fridays for trees“ in Cochem-Zell

27.04.2020 - 14:38

Treis-Karden/Kaisersesch. Mit dem aktuellen Projektstart „Fridays for trees“, will der Null-Emissions-Landkreis Cochem-Zell für die Zukunft nachhaltig etwas für den heimischen Wald und dessen Bewuchs mit Bäumen und Sträuchern tun. Das Ganze natürlich dem Klimawandel angepasst, wie Landrat Manfred Schnur, Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen und Revierleiter Hans-Josef Bleser betonen. Dies bei ihren Open-Air-Ausführungen in einem großen Kahlschlag des Treis-Kardener Gemeindewaldes, wo sich Schüler/Innen der Realschule Plus Treis-Karden bereits seit den frühen Morgenstunden bei einer Baumbepflanzungsaktion engagieren. Natürlich unter der fachmännischen Aufsicht von Revierleiter und Ortsbürgermeister Bleser, der den Jugendlichen vor Ort vorbildlichen Einsatz attestiert. Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen erklärt allen Anwesenden, zu denen sich mit Sparkassenvorstand Edmund Schermann, dem EVM-Vorsitzendem Josef Rönz sowie den begleitenden Lehrkräften der Schule, auch nachhaltige Unterstützer der Aktion zählen, die Vorgehensweise und die Baumarten, die bei der Neubepflanzung Verwendung finden.


Aktion in Kaisersesch


Auch in Kaisersesch pflanzten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Plus Bäume, das aber im dortigen Stadtwald oberhalb der Zellersbucher Maare, wo sich Schüler/Innen der 9. Klasse bereits seit den frühen Morgenstunden bei einer Baumbepflanzungsaktion engagierten. Dies unter der fachmännischen Aufsicht von Revierleiter Brengmann, der ebenfalls begeistert ist von der Einsatzbereitsschaft der jungen Leute. Angesichts des Klimawandels ist der Fichtenwald laut den Fachleuten im wahrsten Sinne des Wortes auf dem absteigenden Ast. „Den heute häufig auftretenden Stürmen, nassen Wintern, heißen Sommern und dem starken Borkenkäferbefall, fielen die Fichten in jüngster Vergangenheit großflächig zum Opfer und lassen sie auch künftig mehr und mehr verschwinden“, so Schimpgen, Bleser und Brengmann übereinstimmend. „Wir pflanzen heute im Rahmen dieser Renaturierungsmaßnahme die Bäume Traubeneiche und Spitz-Ahorn, die sehr widerstandsfähig und besagtem Klimawandel durchaus gewachsen sind“, erklärt Schimpgen. „Natürlich ist die frisch bepflanzte Kahlschlagfläche zur Sicherheit mit einem Holzgatter-Wildzaun umgeben, denn die jungen Bäume wären für das heimische Rehwild eine willkommene Delikatesse“, ergänzt Brengmann. Insgesamt werden so bei der Aktion „Fridays for trees“, die unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Julia Klöckner steht, im Landkreis Cochem-Zell rund 6000 Bäume auf Brachflächen in Schauren, Ulmen, Kaisersesch, Faid und Treis-Karden gepflanzt. Landrat Manfred Schnur bedankte sich bei allen Unterstützern und jugendlichen Einsatzkräften für ihr lobenswertes Engagement, was in seinen Augen eine nachhaltige Bedeutung für den heimischen Wald, einhergehend mit einem funktionierenden Ökosystem hat. „Angelehnt an die „Fridays-for-future-Bewegung“ möchten wir auf diesem Weg eine Klimaschutzaktion in der eigenen Region anbieten und dabei auch die Jugend mit einbinden“, so der Kreischef abschließend. -TE-

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Kommentare
Helmut Gelhardt:
Geehrte Streiter von Pulse of Europe, Sie stellen zurecht fest: "Die Menschen haben mit Bestürzung erlebt, dass "systemrele- vante" Wirtschaftsbereiche einem seit Jahrzehnten gehuldigten neoliberalen Zeitgeist zum Opfer gefallen waren."Ich ergänze: und sind!Warum aber haben Sie als 'Festredner' einen Funktionär der FDP eingeladen, die noch mehr als das oberste Führungspersonal der CDU/CSU dem neoliberalen Credo (=marktextremistischer Kapitalismus) seit jedenfalls 1982 bis heute das Wort redet?Soll diese Person "Rechenschaft ablegen" oder haben Sie sich bei der 'Festrednerschaft' in der Personenauswahl vertan?Vom Säulenheiligen des Neoliberalismus,Friedrich August von Hayek, stammen die Worte:"Was eigentlich sozial heißt, weiß niemand.Wahr ist nur, dass eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft, ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat, ein soziales Gewissen kein Gewissen,soziale Gerechtigkeit keine Gerechtigkeit - und ich fürchte auch,soziale Demokratie keine Demokratie ist."
Jean Seligmann:
Nach dem ganzen Trump-Bashing und dem Antiamerikanismus durch die Bundesregierung, Landesregierung und den Mainstreammedien, zeigen sich die gleichen Leute verwundert, dass die USA einen Teil ihrer Truppen verlegen/abziehen möchte. Die einzige verbliebene Schutzmacht für Deutschland so zu brüskieren zeugt von (dümmlicher) Überheblichkeit! Bedenke wohl, worum du bittest, es könnte dir gewährt werden!
Otfried Breidenich:
Ich bin der festen Überzeugung das bei einer VLN Veranstaltung das Coronarisiko auf der Nordschleife nicht besonders hoch ist. Schließlich kann man sich dort aus dem Wege gehen, was ja wie jetzt gesehen an Nord- und Ostsee nicht der Fall ist. Dort liegen und sitzen sie wie Heringe im Fass nebeneinander. Also was soll das? Ich will wieder Rennen sehen und hören.
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