Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim
Schulen sind keine Alternativ-Standorte
Meckenheim. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Meckenheim bedauert, dass der Rat der Apfelstadt einer von ihr beantragten Erweiterung der Nutzungsordnung für die Jungholzhalle um die Option der Anmietung eines Drittels der Halle nicht zugestimmt hat und somit der Argumentation der Verwaltung ohne weitere kritische Prüfung gefolgt ist.
Die meisten der von den Gegnern einer entsprechenden Erweiterung der Mietpreistabelle vorgetragenen Argumente hatte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der UWG, Hans-Erich Jonen, bereits in der politischen Diskussion entkräftet.
Besonders den von der Verwaltung prognostizierten ökonomischen und ökologischen Schaden vermochte er jedenfalls nicht zu erkennen, da die aktuell gängige Vermietungspraxis bereits die Möglichkeit der Anmietung eines Teils der Jungholzhalle bietet und auch in diesen Fällen nur eine Heizung und Belüftung des gesamten Veranstaltungsraums möglich ist.
Vehement ist jedoch den Aussagen des Ratsmitglieds Johannes Steger (BfM) zu widersprechen, der das PZ des Schulcampus beziehungsweise generell die Aulen der städtischen Schulen als alternative Standorte für Veranstaltungen bezeichnet hatte.
An dieser Stelle mahnt die UWG die Einhaltung von Zusagen des Bürgermeisters sowie von Rat und Verwaltung an die Schulleitungen an, dass, sobald die neue Jungholzhalle zur Verfügung steht, grundsätzlich keine Vermietungen von schulischen Räumen für Veranstaltungen mehr stattfinden werden.
Während der Zeit, als die Stadt Meckenheim aufgrund der Nichtverfügbarkeit der Jungholzhalle nicht über eine adäquate Veranstaltungshalle verfügte, fanden viele Veranstaltungen in den Aulen der Schulen statt. Dies war jedoch mit vielen Belastungen für den Schulalltag verbunden, worüber die Schulleitungen, auch im zuständigen Fachausschuss des Rats der Stadt Meckenheim, häufig Klage führten. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim, darauf wies Jonen in einer entsprechenden Medieninformation hin, fühle sich im Sinn eines reibungslosen und geordneten Schulalltags uneingeschränkt dieser Zusage verpflichtet.
Zumal die meisten Räumlichkeiten in den Schulen und auch die Meckenheimer Vereine nicht oder nur sehr begrenzt barrierefrei seien.
Ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal, das die Jungholzhalle in jeder Aufteilung zweifellos erfülle.
Pressemitteilung der
UWG Meckenheim
