Die Linke Koblenz
„Seebrücke – schafft sichere Häfen“
Koblenz. In Folge der Corona-Krise wird momentan die prekäre Lage vieler Menschen erkannt und die fehlende Anerkennung in unserer Gesellschaft. Das ist richtig und wichtig und darf auch nach dieser Zeit nicht aus den Augen verloren werden, doch während sich der Virus immer mehr ausbreitet, steht die Welt nicht still.
Im griechischen Flüchtlingslager Moria befinden sich derzeit tausende Menschen, die ihrem Schicksal überlassen werden. Auch ohne die Pandemie geht es dort niemandem gut. Doch durch den engen Raum und die fehlende medizinische Versorgung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dort eine Katastrophe ausbrechen wird.
Einzelne Evakuierungen von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen sind dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Wir, hier vor Ort in Koblenz, können aktiv etwas daran ändern.“ Deshalb stellte die Fraktion Die.Linke zusammen mit den Grünen und der SPD den Antrag „Seebrücke – schafft sichere Häfen“, der dem Stadtrat vorliegt. Koblenz als sicherer Hafen bedeutet u.A. ein Anerkennen der dramatischen Lage in Griechenland sowie eine Erklärung zum Einsatz von vorhandenen nicht genutzten Ressourcen zur Unterbringung von Geflüchteten.
Das sollte kein Akt von Humanismus sein, sondern eine Selbstverständlichkeit!
Umso erschütternder ist der Gegenwind im Statdrat, nicht nur von AfD und CDU, sondern auch vom Oberberbürgermeister David Langner (SPD). Pressemitteilung
Die Linke Koblenz
