Politik | 19.02.2019

Informationsabend der Wählergruppe Demokratie vor Ort Erpel

„Seit zwei Jahren ist nichts passiert“

Erpel. Die Wählergruppe Demokratie vor Ort Erpel hatte interessierte Bürger zu einem Informationsabend gebeten. Erfreulicherweise waren dieser etwas kurzfristigen Einladung viele Mitbürger gefolgt – das zeigt sehr deutlich, dass viele mit der aktuellen Ortspolitik unzufrieden sind.

Nachdem die Vorsitzenden Monika Schlüter und Claus Schulte die Themen benannt hatten, die der Wählergruppe wichtig sind, forderten sie das Publikum auf, ihre Anliegen vorzubringen. Daraufhin entstand eine sehr lebhafte Diskussion. Neben der Enttäuschung über die Nichteinbeziehung der Bürger bei der Einführung des wiederkehrenden Beitrags, die viele immer noch sehr beschäftigt, sind ein weiteres wichtiges Thema die nicht eingehaltenen Geschwindigkeitsbegrenzungen im gesamten Ort.

Das der Verbandsgemeinde zur Verfügung stehende Messgerät wird zwar auch in Erpel eingesetzt, doch trotz erschreckender Ergebnisse fühlt sich aktuell niemand verantwortlich, an der Situation etwas zu ändern. So ist zum Beispiel nach der letzten Messung in der Kölnerstraße (kein Fahrzeug hielt sich an die vorgegebene Schrittgeschwindigkeit, die Höchstgeschwindigkeit betrug 66 Kilometer pro Stunde) vor über zwei Jahren nichts passiert. Im Gegenteil: Durch Kurzzeitparkplätze auch am Wochenende wird absichtlich noch mehr Verkehr in den Ortskern gezogen. Aktuell betroffene Anlieger der Straße Erpeler Ley berichteten von gemessenen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde. Sie haben die berechtigte Sorge, dass sich mit dem Ausbau des Kuthwegs die Situation weiter verschärfen wird.

Für viele der anwesenden Bürger stand der Wunsch nach einer offenen und vor allem transparenten Ortspolitik im Vordergrund. Die Bürger möchten frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und nicht, wie so oft in der Vergangenheit geschehen, vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Auch der desolate Zustand der Kinderspielplätze und der Wunsch nach einem stabilen Fährbetrieb zwischen Erpel und Remagen wurden thematisiert.

Die Wählergruppe hat sich nicht nur über die rege Beteiligung sehr gefreut, sondern auch, dass sich spontan viele Bürger gefunden haben, die die Wählergruppe aktiv unterstützen werden.

Die Veranstaltung und Reaktionen der Bürger sind für die Wählergruppe ein eindeutiges Signal, sich für eine bürgernahe Ortspolitik einzusetzen.

Am Dienstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, findet die nächste Mitgliederversammlung der Wählergruppe statt, in der unter anderem die Kandidaten für den Gemeinderat gewählt werden. Weitere Informationen sind unter www.demokratievororterpel.de zu finden.

Pressemitteilung der

Wählergruppe

Demokratie

vor Ort Erpel

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