Weiterentwicklung der Rheinbacher Schullandschaft
Sekundar- oder Gesamtschule?
UWG beantragt: Eltern frühestmöglich und bestmöglich informieren
Rheinbach. Die Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Rheinbach (UWG) hat dem Schulausschuss ihre Stellungnahme zur „Machbarkeitsstudie zur Entwicklung der weiterführenden Schulen in der Stadt Rheinbach“ zugeleitet. Darin bekräftigt die UWG ihre Auffassung, dass insbesondere in Folge sinkender Schülerzahlen an der Schulform Hauptschule und der gesellschaftlich angestrebten Integration von Schülern mit Förderbedarf (Inklusion) in die Regelschulen die Weiterentwicklung des derzeitigen dreigliedrigen Schulsystems in Rheinbach notwendig ist.
Die Studie und die Erläuterungen bei der Vorstellung der Studie zeigen, dass dies durch Gründung sowohl einer Sekundarschule als auch einer Gesamtschule möglich ist.
In ihrer Stellungnahme fordert die UWG die Verwaltung auf, zeitnah einen Plan vorzulegen, der unter anderem eine gründliche Information der Eltern in allen Grundschulen, die Durchführung einer Elternbefragung, welche der beiden Schulformen bevorzugt wird, und weitere wichtige Aktivitäten auf einer Zeitschiene aufzeigt. Die UWG wünscht sich eine große Beteiligung der Rheinbacher Eltern für die Gestaltung der anstehenden Veränderungen.
Die UWG-Fraktion hält die Schulform der Gesamtschule als zweite Säule neben den bestehenden Gymnasien für anstrebenswert. Die Gesamtschule bietet alle Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder inklusive des Abiturs nach neun Jahren (G 9). Kinder mit unterschiedlichen Leistungsniveaus lernen in integrativer Form. An Gesamtschulen erreichen mehr Schüler das Abitur als im dreigliedrigen Schulsystem. Mit dieser Schulform würde die Attraktivität Rheinbachs als Bildungsstadt weiter erhöht.
Für die Entscheidung zur Gründung einer neuen Schulform ist allerdings nach Auffassung der UWG-Fraktion jedoch einzig und allein der Elternwille maßgebend. Deshalb wird die UWG-Fraktion auch die Gründung einer Sekundarschule unterstützen, falls die Eltern diese Schulform präferieren sollten.
Pressemitteilung
der Unabhängigen
Wählergemeinschaft Rheinbach
