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1. Kreisbeigeordneter Mahlert setzt Besuche in sozialen Einrichtungen fort

Seniorenheime leisten Arbeit unter schwierigen Rahmenbedingungen

Seniorenheime leisten Arbeit unter schwierigen Rahmenbedingungen

Mit einem Termin im Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus Neustadt/Wied setzte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert jetzt seine Besuche in sozialen Einrichtungen im Landkreis Neuwied fort (v.l.):Herr Schaper, Frau Marsiske, Herr Mahlert, Frau Meirich, Herr Stammer, Frau Förhmann, Frau Ulrich. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

19.10.2018 - 11:57

Neustadt. Mit einem Termin im Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus Neustadt/Wied setzte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert jetzt seine Besuche in sozialen Einrichtungen im Landkreis Neuwied fort. Heimleiter Bernhard Stammer, die Pflegedienstleiterin Karla Meirich sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Sozialdienst und Wohnbereichsleitung empfingen Michael Mahlert und die Leiterin der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied, Agnes Ulrich.

Im Rahmen eines Rundgangs konnten sich die Besucher einen guten Eindruck von der freundlichen Atmosphäre des Hauses und den liebevoll gestalteten Außenanlagen verschaffen. Heimleiter Stammer betonte, dass der Förderverein des Hauses eine unverzichtbare Stütze sei und immer wieder zur Realisierung von den Wohnwert steigernden Maßnahmen beitrage.

In einem anschließenden Fachgespräch stellte Sozialdienstleiterin Beatrix Marsiske das Angebot der Tagesstruktur, der sozialen Teilhabe und das ehrenamtliche Engagement vor. Wohnbereichsleiterin Föhrmann und Wohnbereichsleiter Schaper schilderten eindrucksvoll die mitunter schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflege, die nicht zuletzt auch auf einen überhöhten Dokumentationsaufwand zurückzuführen sind.


Fachkräftemangel als größte Herausforderung


Als größte Herausforderung wird von allen Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmern der Fachkräftemangel angesehen. Bernhard Stammer erläuterte, dass Lösungen aus mehreren Richtungen zu denken seien. Dazu gehören beispielsweise Initiativen in Ausbildung, in Weiterqualifizierung und einheitliche Kriterien zur Anerkennung ausländischer Fachkräfte. „Der Blick muss auf die bereits jetzt mehr als 25.000 unbesetzten Stellen in der Pflege gerichtet werden und es bedarf eines Agreements, wie wir die leeren Stellen füllen wollen“ stellte Bernhard Stammer fest.

Pflegedienstleitung und Heimleitung können sich an dieser Stelle vorstellen, zumindest einmal modellhaft zu erproben, ob die Fachkraftquote von 50 Prozent zwingend eingehalten werden muss, um die Einhaltung aller Qualitätsstandards zu gewährleisten. Durch Festlegung verbindlicher Eckpunkte, intelligente und ausbildungsbezogene Aufgabenverteilung zwischen Fachkräften und Nichtfachkräften wäre aus ihrer Sicht durchaus denkbar, die Anforderungen an eine gleichbleibend hohe Qualität in der Pflege auch weiterhin zu erfüllen. Gleichzeitig könnten für die Beschäftigten in der Pflege Druck und Belastungen reduziert und Arbeitszufriedenheit, die letztlich den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute komme, gefördert werden.

„Ich konnte wieder einmal feststellen, welche aufopferungsvolle Arbeit in unseren Seniorenheimen tagtäglich unter schwierigen Rahmenbedingungen geleistet wird“, hielt Mahlert fest und richtete abschließend seinen Dank an Bernhard Stammer und sein Team für das offene und ehrliche Gespräch im St. Josefshaus Neusatdt/Wied.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Armin Doppl:
Die Sporthalle auf LED Licht umzurüsten war definitiv ein geschickter Schachzug...denn durch LED Beleuchtung lässt sich wirklich einiges bei den Stromkosten einsparen! Das habe ich nicht nur zu Hause mitbekommen, sondern auch in dem Unternehmen, wo ich arbeite...dort wurde auch vor einigen Jahren die Werkhalle auf LED Licht umgerüstet und die Stromkosten sind deutlich gesunken, so viel ich mitbekommen habe. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Mietkonzept von der Deutschen Lichtmiete, was den Vorteil hat, dass man sich das LED Licht nicht selbst anschaffen musste...Außerdem muss sich auch nicht um die Wartung gekümmert werden, aber bis jetzt hatten wir keine ernsthaften Probleme, da wirklich gutes LED Licht verbaut wurde...uns Mitarbeiter hat es natürlich alle gefreut, dass wir nun gute Lichtverhältnisse haben - das ist schon ein großer Pluspunkt, wenn sein Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet ist. :-)
Armin Doppl:
ich frage mich ja immer, wie die ganzen Drogen zu uns kommen...werden die alle aus dem Ausland rein geschmuggelt oder ist Deutschland mittlerweile auch schon zu einem Drogennest geworden und man findet mittlerweile überall irgendwelche Drogendealer, etc...ich hoffe, dass sich die Situation nicht irgendwann mal wirklich drastisch verschlechtert...
Armin Doppl:
Unsere Kinder können die Weihnachtszeit auch schon kaum mehr abwarten! Adventkalender ist ein absoluter Muss für sie :-) ich bevorzuge da eher die Weihnachtsmärke und trinke leckeren Glühwein und esse Weihnachtsgebäck dazu…die Weihnachtszeit macht Alt und Jung gleichermaßen glücklich…nur dem Geldbeutel tut sie ein wenig weh. :)
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