Politik | 03.02.2016, 12:33 Uhr

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) im Erzbistum Köln e.V. informiert

Sexualkundeunterricht gehört auch in unsere Schulen

Region. „Sexualkundeunterricht gehört auch in unsere Schulen, und das ist gut!“ So klar bezieht Dr. Herbert Heermann, Landesvorsitzender der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) in Nordrhein-Westfalen, Stellung zu dem aktuell in vielen Medien diskutierten Thema. Wenn, wie jüngst in der Rheinischen Post, behauptet werde, Eltern würden sich gegen den Unterricht wehren, so treffe das zumindest pauschal für katholische Eltern nicht zu.

Rechtzeitige Information und wache Mündigkeit können Pädophilie oder Missbrauch, Übergriffe und Verbrechen verhindern, ist Dr. Herbert Heermann überzeugt. Schule muss dabei zur Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensformen und zu einer liebevollen Zweisamkeit miteinander erziehen. Das bedeutet, Schule ist in der Pflicht, jeder Form von Diskriminierung, auch aufgrund sexueller Neigung oder Veranlagung, entgegenzuwirken.

Aufgabe bei der Erziehung zu verantworteter Sexualität darf es nach Ansicht von Dr. Herbert Heermann aber auch nicht sein, Kindern und Jugendlichen einseitig bestimmte Moralvorstellungen vorzuschreiben: Die Aufgabe besteht darin, ihnen bei der Entwicklung eigener moralischer Vorstellungen im Bereich der Sexualität helfend zur Seite zu stehen. Ziel ist es dabei, einen verantwortlichen, selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität zu entwickeln und reflektieren zu können.

Daher sei Sexualkundeunterricht in der Schule kein notwendiges Übel, sondern eine Chance, die es zu ergreifen gelte. Der Vorsitzende der KED in NRW nimmt aber auch das Elternhaus in die Pflicht. Ein Klima des Vertrauens, der Offenheit und der Zuverlässigkeit ist Voraussetzung für eine gelingende Sexualerziehung, sagt Dr. Herbert Heermann. Die außerfamiliäre Sexualerziehung etwa in Kindergarten und Schule ergänze die Erziehung der Eltern, ersetze sie aber nicht. Wichtig sei es daher auch, Eltern im Vorfeld über Inhalte und Methodik zu informieren. Pressemitteilung der

KED in NRW

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige "Der nächste Sommer kann kommen"
Zukunft trifft Tradition KW 42
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
2058

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen