Politik | 18.02.2022

Ellen Demuth (CDU), MdL

Sommer- und Herbstschule im Kreis Neuwied

Kreis Neuwied. CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth betont angesichts der langen, durch die Corona-Pandemie bedingten Schulausfälle, die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen, kostenfreien und wohnortnahen Nachhilfeangeboten für alle Schülerinnen und Schüler.

Ellen Demuth berichtet: „Nach Kenntnis der Landesregierung haben im Kreis Neuwied 616 Schülerinnen und Schüler das Angebot der Sommerschule 2020 genutzt, 444 besuchten die Herbstschule und nur noch 346 nahmen die Sommerschule 2021 in Anspruch. Für die Sommerschule 2020 wurden 74 Kursleitungen benötigt, im Herbst waren es 45, und in der Sommerschule 2021 wurden 51 Leitungspersonen eingesetzt. Insgesamt waren dabei 18 Lehrkräfte in der Nachhilfe tätig, vier pensionierte Lehrkräfte, vier Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, 104 Lehramtsstudierende, 27 Schülerinnen und Schüler aus Oberstufen und 13 anderweitig qualifizierte Personen.

Angesichts von ca. 15.000 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 bis 9, so laut Statistischem Landesamt die Zahlen - ohne Förderschulen - von 2020/2021, sind das weniger Teilnehmende als man hätte vermuten können,“ wundert sich die Abgeordnete.

Wahrscheinlich ist für dieses Jahr wieder beabsichtigt, eine Sommerschule anzubieten. Hier müsse frühzeitig geplant werden. Zukünftig sei es wichtig, mehr Wert auf den Austausch zwischen Schule und Sommerschule zu legen, denn das Wissen über die Förderbedarfe einzelner Schüler und Schülerinnen liege bei den Lehrern, die diese alljährlich unterrichten. „In kleinen Lerngruppen der Sommerschule kann gezielter am Nachholbedarf daran gearbeitet werden“, erklärt Demuth.

Pressemitteilung

Ellen Demuth (CDU), MdL

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