MdB Rudolph informiert sich bei der HwK Koblenz über die aktuelle Situation im Handwerk
„Sommerreise Handwerk“ gestartet
Koblenz.Der Deutsche Bundestag befindet sich in der Sommerpause. Der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph nutzt die sitzungsfreie Zeit, um sich in seinem Wahlkreis über bundespolitisch relevante Themen zu informieren. Den Fokus hat er in diesem Sommer auf kleine und mittelständische Handwerksbetriebe in der Region gelegt. Zum Auftakt seiner „Sommerreise Handwerk“ besuchte er die Handwerkskammer (HwK) Koblenz, um sich mit Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und weiteren Vertretern über die aktuelle Situation und die Perspektiven für das Handwerk auszutauschen.
„Das Handwerk ist ein Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Ohne ein starkes Handwerk, werden wir es nicht schaffen, unser Land fit für die künftigen Herausforderungen zu machen“, sagt Thorsten Rudolph. „Gleichzeitig ist das Handwerk aber natürlich auch von den aktuellen Krisen betroffen. Mir ist es wichtig, möglichst genau zu erfahren, wo Probleme liegen und welche Lösungsansätze es vielleicht schon gibt, denn wir müssen zusehen, dass der Bund das Handwerk so gut wie möglich unterstützt.“
Als Vertreter von mehr als 20.000 Mitgliedsbetrieben und Regelinstanz für das Ausbildungs- und Prüfwesen hat die HwK einen guten Überblick über die allgemeine Lage. Beim Treffen im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Koblenz skizzierte Ralf Hellrich dem Abgeordneten, wo er die derzeit größten Herausforderungen sieht. Die Unternehmen seien auf der Suche nach Fachkräften und nach motivierten jungen Leuten. So sei die Zahl der Auszubildenden im Kammerbezirk seit dem ersten Corona-Jahr 2020 rückläufig. Gleichzeitig würde das Handwerk auch viele Fachkräfte an die Industrie verlieren. Ein weiteres Problem stelle für viele Betriebe außerdem die zunehmende Bürokratie dar. Die infolge des Klimawandels und der Energiekrise auch in den Betrieben nötigen Transformationsprozesse versucht die HwK mit digitalen Werkzeugen und Technologien zu unterstützen. Gleichzeitig muss die Ausbildung neuen technischen Erfordernissen angepasst werden. Auch hier leistet die HwK Koblenz durch die überbetriebliche Ausbildung im Bildungs- und Technologiezentrum einen wichtigen Beitrag. „Das Handwerk wird nie redundant werden, aber um den erhöhten Fachkräftebedarf zu bewältigen, werden wir zusätzliche Unterstützung benötigen durch intelligente Systeme wie Künstliche Intelligenz (KI) oder intelligente Automatisierungsverfahren“, erklärte Ralf Hellrich, der Rudolph bei einem Rundgang durchs Bildungszentrum zusammen mit Peter Eich, dem Leiter des Zentrums, einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten gab.
„Für den großen Umbau in unserem Land brauchen wir starke Handwerksbetriebe, die Wohnungen und Straßen bauen, die sanieren, fertigen, installieren, warten und reparieren, die unsere Pläne zur Energiewende auch wirklich umsetzen. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte – aus dem In- und aus dem Ausland. Und wir müssen zusehen, dass Lehrstellen besetzt und ausreichend Meisterinnen und Meister ausgebildet werden“, sagte Rudolph. „Um das zu erreichen, ist es nötig, dass die Politik mit dem Handwerk im stetigen Austausch bleibt. Nur gemeinsam können wir optimale Rahmenbedingungen für das Handwerk schaffen und etwa dafür sorgen, dass die Bürokratie auf das notwendige Maß abgebaut wird.“ Im Rahmen seiner Sommertour wird Thorsten Rudolph viele kleine und mittelständische Handwerksbetriebe seines Wahlkreises besuchen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie es in den einzelnen Sparten aussieht.
Pressemitteilung des
Büro von Dr. Thorsten Rudolph
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