FDP warnt vor Folgen der Schließung des Sozial-Kaufhauses
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
Bendorf. Die Schließung des Sozial-Kaufhauses in der Unteren Bachstraße zum Ende des Jahres 2025 hat nach Auffassung der FDP-Stadtratsfraktion erhebliche negative Auswirkungen.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Herbert Speyerer hat deshalb in seiner Haushaltsrede am 16. 12. darauf hingewiesen, dass dies mehrere negative Auswirkungen haben wird: Arbeitslosigkeit der bisherigen Mitarbeiter, Wegfall eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäfts, Verlust des preiswerten Erwerbs von Kleidung und Haushaltswaren, insbesondere für Bürger mit niedrigem Einkommen und weiterer Leerstand in der Innenstadt.
Stadtratsmitglied Günther Bomm, der auch die Freien Demokraten im Bauausschuss vertritt, hat ergänzt, dass man sich zwar auch Gedanken über die geplante Umstrukturierung der Bachstraße unter der Zielsetzung „Bendorf als Grüne Entdeckerstadt“ machen müsse, dass aber vorrangig der Erhalt von Geschäften und von sozialer Grundstruktur wichtig wäre.
Die beiden Mitglieder der Stadtratsfraktion haben deshalb auch diesen Themenkomplex beim Gespräch mit Bürgermeister Christoph Mohr erörtert, insbesondere die Möglichkeit einer Ersatzunterkunft für die Bendorfer „Tafel“ während der Umbaumaßnahme des Evangelischen Gemeindehauses. Hier zeichnet sich eine – auch von der FDP vorgeschlagene – Lösung ab.
Das erbetene Gespräch mit dem Bürgermeister diente in erster Linie zur Vorbereitung eines Treffens der Stadtratsfraktion mit der Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt, in Mainz.
Pressemitteilung FDP Bendorf
