Politik | 04.04.2019

SPD Heimbach-Weis beweist Ausdauer und Ehrgeiz

Sozialdemokraten lassen nicht locker

Der SPD Ortsverein Heimbach-Weis machte sich erneut ein Bild von der Lage vor Ort. Fazit: Die Einrichtung einer Überquerungshilfe ist und bleibt notwendig.Foto: SPD Heimbach-Weis

Neuwied-Heimbach-Weis. Seit nun mehr als zehn Jahren setzen sich die Heimbach-Weiser Genossinnen und Genossen aktiv dafür ein, dass den Menschen in der Siedlung „Vierzig Morgen“ für das Überqueren der Straße an der Stelle Blocker Straße/Hamburger Straße geholfen wird, damit sich vor allem Kinder und ältere Menschen an der stark befahrenen Blocker Straße zum Erreichen der gegenüber liegenden Bushaltestelle Vierzig Morgen Richtung Block keinen größeren Gefahren aussetzen müssen.

Spätestens seit dem im Siedlungsbereich entstandenen Neubaugebiet ist eine höhere Frequentierung der Überquerung durch Schüler, ältere Menschen und Spaziergänger zu verzeichnen. Die Anbringung einer Überquerungshilfe mit einer Mittelinsel als Fahrbahnteiler kann hierbei als Geschwindigkeitsbremse wirken, sodass ein gefahrloses Überqueren der Blocker Straße ermöglicht würde, wodurch sich die Gefahrenmomente für alle Fußgänger erheblich verringern ließen. Das Vorhaben der Errichtung einer Überquerungshilfe wurde nicht nur von der Heimbach-Weiser SPD und den wohnenden Menschen in der Siedlung „Vierzig Morgen“ als notwendig erachtet, sondern auch von dem Landtagsabgeordneten Fredi Winter und Sabine Bätzing-Lichtenthäler in ihrer damaligen Abgeordnetenfunktion als Bundestagsmitglied intensiv unterstützt. Nach langem Ringen mit den zuständigen Behörden des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz sowie dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium wurde festgestellt, dass sich eine geschwindigkeitsdämpfende Maßnahme an der L 259 nach Neuwied-Block begründen lässt und die Anbringung der lang geforderten Überquerungshilfe auf Höhe der Bushaltestellen Vierzig Morgen im Siedlungsbereich erforderlich ist. Für die Umsetzung und Realisierung ist es aus platztechnischen Gründen notwendig, dass die Bushaltestelle auf der Fahrbahnseite Heimbach-Weis Richtung Block nach hinten versetzt wird. Dieser Umsetzung stand bisher im Wege, dass sich das hinter der entsprechenden Bushaltestelle befindliche Gelände und Gebäude im Besitz der Süwag Neuwied befand und die baulichen Maßnahmen dadurch verwehrt wurden. Seitdem das Areal von den Stadtwerken Neuwied übernommen wurde, ist der Handlungsspielraum nun wieder offen gestaltet. Hier möchte die SPD Heimbach-Weis erneut ansetzen. Ortsvorsteher-Kandidat Uwe Siebenmorgen bilanziert: „Viel Zeit ist vergangen, in der die Verkehrssituation für Kinder, ältere Menschen und Spaziergänger im Bereich der Bushaltestellen an der Blocker Straße schon längst sicherer und weniger risikoreich hätte gestaltet werden können. Für die mehrere hundert Menschen aus dem Siedlungsbereich gilt es das gefahrenlose Erreichen an die ÖPNV-Anbindung zu ermöglichen. Diese Umsetzung noch weiter auf die lange Bank zu schieben, erscheint mir vor dem Hintergrund, dass die Stadt nun eigenständig alle notwendigen Maßnahmen in der Hand hat, als unverantwortlich. Als kandidierender Ortsvorsteher möchte ich mich besonders für das Wohl der Menschen einsetzen; hierzu gehört auch die Verbesserung der Alltagssituation der Menschen. Mit der Einrichtung einer Überquerungshilfe an den Bushaltestellen der Blocker Straße kann eine spürbare Verbesserung der betroffenen Menschen herbeigeführt werden. Meines Erachtens nach längst überfällig und notwendig. Ich hoffe, dass die zuständigen Personen aufwachen und die Realisierung unserer Forderung schnellstmöglich umsetzen.“ Auch der stellvertretende Ortsvereins-Vorsitzende und Stadtrats-Kandidat Janick Helmut Schmitz gibt zu bedenken: „Die Situation vor Ort und das damit alltäglich verbundene Risiko, sich einer Gefahrensituation beim Überqueren der Straße aussetzen zu müssen, muss für die Bewohner spürbar verbessert und bestmöglich ausgeräumt werden. Wir wollen unsere Forderung auch nach mehr als zehn Jahren nicht aufgeben. Das körperliche Wohl aller Fußgänger gilt es an dieser bestimmten Stelle im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten bestmöglich zu schützen. Ich appelliere an die betroffenen Stellen, die Umsetzung schnellstmöglich herbeizuführen. Die Verkehrslage muss den Bedürfnissen der Menschen und zu deren Sicherheit zeitgemäß angepasst werden.“ Die SPD Heimbach-Weis fordert nun Oberbürgermeister Jan Einig dazu auf, den Weg für die Installation einer Überquerungshilfe zum gefahrlosen Überqueren der Blocker Straße freizumachen und alle nötigen Maßnahmen schnellstmöglich in die Wege zu leiten, damit die Menschen der Siedlung „Vierzig Morgen“ nach mehr als zehn Jahren um ihre Sicherheit beim Überqueren der Straße wissen können.

Pressemitteilung des

SPD Ortsvereins Heimbach-Weis

Der SPD Ortsverein Heimbach-Weis machte sich erneut ein Bild von der Lage vor Ort. Fazit: Die Einrichtung einer Überquerungshilfe ist und bleibt notwendig.Foto: SPD Heimbach-Weis

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