Politik | 07.10.2016

SPD Koblenz hat ihren Oberbürgermeisterkandidaten gewählt

Sozialdemokraten schicken David Langner ins Rennen

David Langner, Kandidiat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz. Fotos: privat

Koblenz. Die Koblenzer SPD ist sich einig: David Langner soll für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. Das beschloss der Vorstand am 4. Oktober einstimmig. „Für mich ist es eine große Ehre, von meiner Partei in meiner Heimatstadt für diese wichtige Aufgabe vorgeschlagen worden zu sein. In den kommenden Monaten geht es nun darum, die Koblenzerinnen und Koblenzer für meinen Weg für Koblenz zu gewinnen“, so David Langner.

Langner will die gute Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen, aber auch neue Schwerpunkte setzen: „Zentrale Herausforderungen für die Zukunft der Stadt sind für mich: bezahlbaren zusätzlichen Wohnraum schaffen, die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ausbauen, das Bus-Angebot verbessern und mehr in Schulen und Verkehrsinfrastruktur investieren. Denn Koblenz muss sich als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln können. Dabei liegt mir besonders am Herzen, Arbeitsplätze in der Stadt zu halten und neue zu schaffen. Besonders für die älter werdende Bevölkerung gilt es, Angebote auszubauen, wie z.B. Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, aber auch mit Blick auf die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt. Und wenn es um das Ehrenamt geht, brauchen wir eine bürgerfreundlichere Verwaltung. Die Idee eines einheitlichen Ansprechpartners für die Vereine muss jetzt rasch umgesetzt werden.“

Trotz der klaren inhaltlichen Vorstellungen sieht Langner einen Oberbürgermeister in erster Linie als Moderator der unterschiedlichen Interessen, die es in einer Großstadt gibt. „Koblenz hat sich enorm weiterentwickelt. Wir sind Hochschulstadt, Industriestandort und BUGA-Stadt geworden, immer mehr Menschen fühlen sich in Koblenz wohl. Trotzdem pflegen wir die Tradition: Die Bundeswehr gehört genauso zu Koblenz wie andere Behörden, z.B. im Bereich der Justiz und darüber hinaus. Die zurückliegenden Jahre standen im Zeichen notwendiger finanzieller Konsolidierung. Das müssen wir fortsetzen und trotzdem auch wieder die Möglichkeit für neue Investitionen eröffnen“, beschreibt Langner den Weg der nächsten Jahre.

Die beiden stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Marion Lipinski-Naumann und Detlev Pilger sind überzeugt, den richtigen Kandidaten ins Rennen ums Rathaus zu schicken: „Als Staatssekretär und vorher als Vizepräsident der SGD-Nord hat er in den unterschiedlichen Bereichen Verwaltungserfahrung sammeln können. Im politischen Spektrum von Rheinland-Pfalz ist er hervorragend vernetzt. Er ist politisch erfahren, steht aber auch für neue Wege und kreative Ideen. Genau das, was unsere Stadt in den nächsten Jahren braucht.“.

Die OB-Wahl könnte parallel zur Bundestagswahl im Herbst 2017 stattfinden. Vor acht Jahren hatte zum gleichen Zeitpunkt Joachim Hofmann-Göttig die Wahl für sich entschieden. Er tritt nicht erneut an.

Pressemitteilung SPD Koblenz

 (v.l.n.r.) Marion Lippinski-Naumann, Dr. Margit Theis-Scholz, Detlev Pilger, David Langner, Dr. Anna Köbberling und Roger Lewentz.

(v.l.n.r.) Marion Lippinski-Naumann, Dr. Margit Theis-Scholz, Detlev Pilger, David Langner, Dr. Anna Köbberling und Roger Lewentz.

David Langner, Kandidiat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz. Fotos: privat

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Kommentare
07.10.201616:08 Uhr
kuergen mueller

Eine gute Wahl mit Vorbehalt.
Was mir nicht gefällt ist, dass sich Koblenz als WIRTSCHAFTSSTANDORT" weiterentwickeln MUSS um neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Gewerbe-/Industrieflächennutzung Stadt Koblenz gibt es so gut wie keine mehr. Das bedeutet unweigerlich, dass auf das UMLAND zurückgegriffen wird. BEISPIEL: RÜBENACH u. das GVZ.
62 Ha sollen gewerbemäßig genutzt werden. Die VORUNTERSUCHUNGEN betreffen jedoch "190 Ha".
Eine Gewährleistung dafür, dass diese 190 Ha irgendwann (oder kurzfristig?) nicht ebenfalls gewerbemäßig genutzt werden, gibt die STADT nicht.
Die Gründe, die gegen einen weiteren Ausbau des GVZ sprechen sind vielfältig.
Die Politik, die sich angeblich seit Jahren intensiv für eine gütliche Lösung der vielfältigen Probleme einsetzt, hat bisher ausser nicht akzeptablen Vorschlägen nichts erreicht.

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