Politik | 21.11.2018

SPD Mayen-Koblenz

Sozialdemokratie und DGB im Dialog

Deutscher Gewerkschaftsbund diskutiert mit Sozialdemokraten im Landkreis über Zukunftsthemen

Bei dem Treffen wurden viele wichtige Fragen rund um die Zukunft diskutiert. Privat

Plaidt. Anfang November trafen sich Vorstand und Fraktion der SPD Mayen-Koblenz im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung mit dem DGB Kreisvorstand Mayen-Koblenz um die Vorsitzende Karin Fahrenholz-Krämer. Dabei wurde über die bisherige und künftige Zusammenarbeit gesprochen. Seit ihrer Gründung sind Sozialdemokratie und Gewerkschaften in ihren Grundwerten verbunden. Sowohl von der SPD, als auch von Seiten des DGBs kam der Wunsch auf, künftig die Zusammenarbeit im Landkreis zu intensivieren und gemeinsame Veranstaltungen zu Themen wie Wohnungsbau, Arbeitslosenschutz sowie Rentenpolitik zu veranstalten. Diesem Gedankenaustausch lagen die je einzelnen und gemeinsamen politischen Ziele beider Verbände für die Zukunft zugrunde. Die Genossinnen und Genossen diskutierten mit Leidenschaft um große Zukunftsfragen: „Wenn wir die Entwicklung des Arbeitsmarkts betrachten, wird deutlich: Der Trend geht zur Digitalisierung. Gemeinsame Aufgabe von SPD und DGB muss es daher sein, einen menschenwürdigen Weg in der künftigen Arbeitspolitik aufrecht zu erhalten. Mehr Jobs können künftig von Maschinen, statt von Menschen erledigt werden. Es ist deswegen an der Zeit, bereits jetzt ernsthaft über ein Grundeinkommen nachzudenken!“, so Achim Hütten, Spitzenkandidat zur Kreistagswahl und Fraktionsvorsitzender der SPD in Mayen-Koblenz. Auch in anderen Themen stimmten SPD und DGB inhaltlich überein. So sprachen sie sich unter anderem geschlossen für Bürokratieabbau und mehr Wachstum innerhalb der Kommunen aus: „Die Genossenschaftsformen müssen in unseren Kommunen mehr Anklang finden, denn diese fördern unsere Infrastruktur und lassen uns zudem an den wirtschaftlichen Gewinnen als Kommune teilhaben“, so Karin Küsel, stellvertretende Vorsitzender der SPD Mayen-Koblenz. „Für mich ist es im Austausch miteinander wichtig, dass wir konkret themenbezogen zusammenarbeiten. Der DGB versteht sich als die gesellschaftliche Organisation, die sich für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt und dabei auch die wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen aufgreift und sich kritisch positioniert. Deshalb können wir zum Beispiel bei der Forderung nach mehr sozialem Wohnungsbau, der vor allem jungen Familien zu Gute kommt, Partner sein. Gleichzeitig sind wir die, die bei den Themen soziale Sicherung und Armut, und hier meine ich nicht nur die erschreckende Altersarmut, die Politik auch in die Pflicht nehmen“, so Fahrenholz-Krämer. „Ich begrüße es sehr, dass SPD und DGB in unserem Landkreis auch künftig stärker zusammenarbeiten werden. Als Sozialdemokrat ist es gute Tradition mit den Gewerkschaften für unsere gesellschaftlichen Ziele zu wirken“, so der Kreisvorsitzende der SPD MYK, Marc Ruland, MdL. „Besonders erwähnt werden müssen an dieser Stelle auch die bisherigen Erfolge, die auf der Zusammenarbeit von Gewerkschaften und SPD beruhen. So ist es gemeinsamer Verdienst, dass es in Deutschland einen flächendeckenden Mindestlohn gibt, die Rechte und finanzielle Absicherung von Müttern werden weiter gestärkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fester Bestandteil unserer politischen Beschlüsse in Gremien ist“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung

der SPD Mayen-Koblenz

Bei dem Treffen wurden viele wichtige Fragen rund um die Zukunft diskutiert. Foto: Privat

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