Politik | 20.10.2016

CDU-Stadtverband Bendorf

Sparen wäre möglich, aber…

CDU-Stadtverband und MdL Josef Dötsch sprachen mit der Firma „Tidanis“ über Straßenbeleuchtung

v.l.: Bernhard Wiemer, Josef Dötsch (MdL), Danijel Milikic, Werner Dietz. privat

Bendorf. Wenn sich Investitionen in die Umstellung der Straßenbeleuchtung innerhalb von anderthalb Jahren durch die dadurch erzielbaren Einsparungen an Energiekosten refinanzieren, sollte es doch eigentlich keinen Grund geben, sie nicht zu tätigen. Gerade für finanzschwache Gemeinden wären solche Einsparungen doch ein wahrer Segen. Doch sie können es in der Praxis oft nicht. Weil nämlich die Kosten für die Umstellung zunächst als Ausgaben in den Haushalt eingestellt werden müssen. Und bei Etats, die ohnehin sehr knapp auf Kante genäht sind, würden die kommunalen Dienstaufsichtsbehörden in wahrscheinlich vielen Fällen ihre Zustimmung verweigern. Das klingt wie ein Schildbürgerstreich, ist aber leider die Realität. Bei einem Gespräch des CDU-Wahlkreisabgeordneten Josef Dötsch, des Bendorfer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Bernhard Wiemer und des christdemokratischen Ratsmitglieds Werner Dietz bei dem Bendorfer Unternehmen „Tidanis“ ging es daher auch um dieses Thema. Josef Dötsch, Bernhard Wiemer und Werner Dietz waren sich einig, dass die Politik die Voraussetzungen dafür schaffen muss, dass gerade Kommunen mit defizitären Haushalten die Möglichkeit eröffnet wird, dennoch in die Straßenbeleuchtung zu investieren, da sie damit schon kurzfristig viel Geld einsparen könnten. Dötsch will das auch im rheinland-pfälzischen Landtag zur Sprache bringen.

Pressemitteilung

CDU Stadtverband Bendorf

v.l.: Bernhard Wiemer, Josef Dötsch (MdL), Danijel Milikic, Werner Dietz. Foto: privat

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