Politik | 09.03.2016

Die Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises informiert

Spendenübergabe der Restcentkasse

Bedienstete der Kreisverwaltung unterstützen die Integrationslotsen in Meckenheim und den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn

V. li. Constanze Klitzke, Constanze Peiter und Harald Klippel.privat

Rhein-Sieg-Kreis. Rhein-Sieg-Kreis: Bedienstete der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises haben traditionell den Restcentbetrag aus 2015 zur Hälfte an die Integrationslotsen in Meckenheim und den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn gespendet. Vor Kurzem wurden Frau Richards, Frau Klitzke und Herrn Klippel von der Caritas Rhein-Sieg, durch die stellvertretende Personalratsvorsitzende, Constanze Peiter, ein Scheck in Höhe von 2.173,50 Euro überreicht. Frau Würth vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn wurde kürzlich ein Scheck in gleicher Höhe überreicht.

Die sogenannte Restcentkasse wurde 1989 als Aktion „Restpfennig“ ins Leben gerufen. Die Bediensteten des Rhein-Sieg-Kreises stellen freiwillig als Beitrag den Centbetrag ihres Monatsgehaltes zur Verfügung. Die erste Spende erfolgte im Jahre 1990, also vor nunmehr 26 Jahren, und soll zur Unterstützung, Förderung von sozialen Einrichtungen oder Menschen in Not in der Region des Rhein-Sieg-Kreises dienen. In dieser Zeit sind insgesamt 63.441,68 Euro zusammengekommen, womit 25 unterschiedliche Einrichtungen beziehungsweise . Maßnahmen unterstützt werden konnten.

Die Integrationslotsen in Meckenheim begleiten ehrenamtlich MigrantInnen zu Beratungsstellen, Behörden, Kindertagesstätten, Schulen, Ärzten und so weiter; sie können von Ämtern und Behörden und sozialen Einrichtungen angefragt werden; sie bieten Hilfe und Unterstützung bei bürokratischem Schriftverkehr; sie informieren über Angebote und Möglichkeiten; in der Stadt, zum Beispiel über Kindertagesstätten, Schulen, Familienzentren, Senioreneinrichtungen sowie über Kultur, Bildung, Sport und Freizeit und vieles mehr.

Der Ambulante Kinder- und Jungendhospizdienst Bonn begleitet Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in ihrem häuslichen Umfeld. Sie begleiten die Familien ab Diagnoseerstellung, im Leben, im Sterben und über den Tod des Kindes hinaus. Zur Zeit werden 11 Kinder und deren Familien unterstützt. Einzugsgebiet ist der westliche Rhein-Sieg-Kreis und Bonn.

Mit dieser Spende möchten die Bediensteten der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises die beiden Institutionen unterstützen, damit auch weiterhin geholfen werden kann. Pressemitteilung der

Kreisverwaltung des

Rhein-Sieg-Kreises

V. li. Constanze Klitzke, Constanze Peiter und Harald Klippel.Foto: privat

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