Politik | 13.07.2016

Stadt Meckenheim

„Sport verbindet die Kulturen“

Gelder für Flüchtlingsarbeit - Freiwillige Ausgaben in Sportvereinen gedeckt

Die Vereinsvertreter und der erste Beigeordnete bei der Präsentation der Projekte: (v.l.) Hans-Jürgen Hugenschmidt, Ralf Hoffmann, Holger Jung, Birgit Hagedorn, Udo Kolberg und Hamza Lahmaza.Stadt Meckenheim

Meckenheim. „Der ehrenamtliche Einsatz der Meckenheimer bei der Flüchtlingshilfe in Meckenheim ist großartig“, fasste der erste Beigeordnete der Stadt Meckenheim, Holger Jung, das Engagement der Bürger zusammen. Beim Pressetermin stand das Angebot der Sportvereine im Focus. Nach dem Motto „Sport verbindet die Kulturen“ sind die Meckenheimer Vereine mit den unterschiedlichsten Sportangeboten seit Beginn der Flüchtlingskrise ganz nah an den Menschen dran. Jung dankte den Vereinen für das Selbstverständnis der Aufnahme von Flüchtlingen. Gerade in den Sportvereinen wird Integration direkt gelebt. Darum hat die Stadt Meckenheim sich entschieden den Sportvereinen 12.477 Euro zukommen zulassen. Diese Summe resultiert aus der Weitergabe der in Bezug auf die RWE-Aufsichtsratstätigkeit des ehemaligen Landrates Frithjof Kühn zurückgestellten Gelder. Der Kreisausschuss hatte in seiner Sitzung im November letzten Jahres beschlossen, die Gelder zur Finanzierung zusätzlicher freiwilliger Ausgaben im Rahmen der Flüchtlingshilfe zu verwenden. Entsprechend diesem Beschluss sind insgesamt 680.000 Euro zur Auszahlung gekommen. Die Stadt Meckenheim erhält anhand der Einwohnerzahl eine Summe von 18.023 Euro zugewiesen, die zu einem Betrag von 12.477 Euro für allgemeine freiwillige Ausgaben und 5.545 Euro für freiwillige Maßnahmen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ausgegeben werden sollen. Bei dem Treffen mit den Vertretern dreier Vereine und dem Stadtsportbund stellten diese ihre Projekte vor. Birgit Hagedorn vom Meckenheimer Sportverein berichtete über die dreizehnjährige Hanya aus Syrien, die mit einem entsprechenden Turnanzug nun beim Geräteturnen mitmachen kann. Der Fußballverantwortliche vom VFL Meckenheim, Udo Kolberg, brachte den 30-jährigen Hamza Lahmaza aus Algerien mit. Dieser präsentierte den Trainingsanzug der Mannschaft. 1.500 Euro hat der Verein für Sportkleidung für Flüchtlinge aus diesem Topf erhalten. Kolberg freut sich über rund 20 Flüchtlinge im Alter von 17 bis 32 Jahren, die mittlerweile im VFL Fußball spielen. Und einige sogar richtig gut, sodass sonstige Ausfälle kompensiert werden konnten. Kolberg sprach von einer Durchmischung in den verschiedenen Mannschaften auch zugunsten der Integration. Ebenfalls zeigt sich, dass Volleyball bei den Flüchtlingen sehr beliebt ist. So zumindest erfährt es die Volleyballabteilung vom VfL Meckenheim. Ralf Hoffmann nutzt die Förderung als Anschubfinanzierung für zusätzliche Übungsleiter. Der Stadtsportverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Hugenschmidt legte noch 1.000 Euro aus dem Topf des Kreissportverbandes drauf und dankte den Vereinen. „Alle stehen Gewehr bei Fuß und ziehen dabei mit, Flüchtlinge kostenlos aufzunehmen“. Jung zeigte sich zuversichtlich, dass es nicht bei diesen drei Projekten bleiben wird, und bestärkte die Vereine, entsprechende Anträge einzureichen.Pressemitteilung der

Stadt Meckenheim

Die Vereinsvertreter und der erste Beigeordnete bei der Präsentation der Projekte: (v.l.) Hans-Jürgen Hugenschmidt, Ralf Hoffmann, Holger Jung, Birgit Hagedorn, Udo Kolberg und Hamza Lahmaza.Foto: Stadt Meckenheim

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