Guido Ernst MdL zu Unterstützungsfonds Kultur/Sport
Sportvereinen und kulturellen Vereinen jetzt schnell den Rücken stärken
Kreis Ahrweiler. Der langjährige sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Guido Ernst, regt die Schaffung eines Unterstützungsfonds für die Vereine aus den Bereichen Sport und Kultur im weiteren Sinne an. Es gehe darum, ein Hilfsprogramm aufzulegen, das sich an gemeinnützige Vereine richtet, denen aufgrund der Corona-Krise existenzbedrohende finanzielle Engpässe entstanden sind. Wegbrechende Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren oder abgesagte Jugendfreizeiten bei laufenden Betriebskosten seien problematisch für viele Vereine, so Ernst:
„Wir brauchen jetzt schnell ein Signal an den Sport und die Kultur und die vielen dort ehrenamtlich Tätigen, dass wir sie nicht alleine lassen. In Rheinland-Pfalz gibt es mehrere Tausend Vereine mit Millionen Mitgliedern. Das ist ein riesiges Potential, das insbesondere nach Überwindung der Corona-Krise gebraucht wird. Diese Vereinswelt hat nicht nur sportliche und kulturelle, sondern insbesondere auch große gesellschaftspolitische Bedeutung für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens.“
Das Angebot richte sich ausdrücklich nur an solche Vereine, die nicht vom Rettungsschirm des Bundes erfasst werden, weil sie keine wirtschaftliche Betätigung aufweisen, so Guido Ernst. Der Nachweis der Förderfähigkeit solle unbürokratisch durch Glaubhaftmachung der Notlage erfolgen. Vorgesehen sei in diesen Fällen eine Einmalzahlung in Höhe von 15 Euro an die Vereine pro Mitglied. Bei dieser Soforthilfe handele es sich nicht um Kredite. Die Gelder müssten nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung sei, dass die Notlage in Zusammenhang mit der Corona Pandemie entstanden ist, so Ernst.
„Das ehrenamtlich Engagement in Vereinen ist einer der Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb ist schnelle Hilfe jetzt richtig und wichtig. Schleswig-Holstein hat bereits einen Unterstützungsfonds für den Sport aufgelegt. Was andere Bundesländer schaffen, muss auch in Rheinland-Pfalz möglich sein.“
Pressemitteilung des
Büro von Guido Ernst MdL
