Politik | 15.09.2017

Marc Ruland MdL (SPD)

St. Nikolaus-Stiftshospital erhält 680.000 Euro Landesfördermittel

Weitere Gelder werden für Standort des Landeskrankenhauses in Andernach bereitgestellt

Marc Ruland MdL.M.Ruland

Andernach/Mainz. Das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach erhält in diesem Jahr pauschale Fördermittel in Höhe von 679.924 Euro, wie der SPD Landtagsabgeordnete Marc Ruland mitteilt. Weiterhin werden die unterschiedlichen Standorte des Landeskrankenhauses mit insgesamt 2.244.269 Euro gefördert. Hiervon profitiert nicht zuletzt auch die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach.

Das Land gewährt Krankenhäusern die pauschalen Fördermittel zusätzlich zu der Einzelförderung im Rahmen des jährlichen Krankenhaus-Investitionsprogramms sowie zur Förderung aus dem Krankenhausstrukturfonds. Zusammen genommen können die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser somit dieses Jahr mit rund 137 Millionen Euro rechnen, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in Mainz bekannt gab.

Die Besonderheit der Pauschalförderung ist deren Auszahlungspraxis: Das Land fördert die Krankenhäuser jährlich mit pauschalen Fördermitteln, ohne dass diese hierfür eigens einen Antrag stellen müssen - ein Verfahren, das den Verwaltungsaufwand für die Krankenhäuser minimiert. Mit den Fördermitteln realisieren die Krankenhäuser beispielsweise kleinere Baumaßnahmen oder finanzieren die Anschaffung von Krankenhausbetten und medizinischen Geräten. Die Höhe der Förderung richtet sich in erster Linie nach der Anzahl der Patientinnen und Patienten im vorangegangenen Jahr.

Der Abgeordnete betont: „Mit der Pauschalförderung unterstützt das Land die Krankenhäuser auf denkbar unbürokratische Art und Weise. Rheinland-Pfalz verfügt über ein flächendeckendes und ortsnahes Angebot an stationären Krankenhausleistungen auf hohem Niveau. Das Land leistet mit der heutigen Pauschalförderung für das Krankenhaus in Andernach erneut einen Beitrag dazu, die gesundheitliche Versorgung in unserer Region sicherzustellen.“

Pressemitteilung

Marc Ruland, MdL

Marc Ruland MdL.Foto: M.Ruland

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