Politik | 26.10.2022

Antrag von UWG und SPD einstimmig befürwortet

Stadt Rheinbach priorisiert Bauen mit Holz

Rheinbach. Im Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen vom 27.09.2022 wurde dem Antrag der Fraktionen von UWG und SPD, bei künftigen öffentlichen Bauvorhaben die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz mit Priorität vorzusehen, entsprochen:

Der gefasste Beschluss lautet: „Bei öffentlichen Bauvorhaben sind Bauten unter Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz mit Priorität vorzusehen. Bei künftigen Planungen und Ausschreibungen berücksichtigt die Verwaltung ab Beschlussfassung diese Vorgaben.“

Im Mai dieses Jahres hatte der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen, Dr. Georg Wilmers, auf Vorschlag der UWG-Fraktion, den Rheinbacher Holzbauingenieur Jörg Bühler zu einem Kurzvortrag mit anschließender Fragerunde eingeladen.

In seinem Vortrag stellte Herr Bühler heraus, dass Holz der einzig nachwachsende konstruktive Rohstoff ist, der eine hervorragende Ökobilanz aufweist, denn bereits während des Wachstums in unseren Wäldern bindet das Holz ca. 600.000 Tonnen CO2. Neben der Langlebigkeit und Werthaltigkeit von Holzbauten werden beim Bauen selbstverständlich alle verbindlichen Normen in allen wert- und sicherheitsrelevanten Bereichen, so zum Beispiel beim Wärme-, Feuchte- sowie Brand- und Schallschutz eingehalten. Nach Vortrag und intensiver Diskussion äußerten alle Fraktionen den Wunsch, das Bauen mit Holz bei anstehenden Projekten bei künftigen Vergaben im Hochbau als Alternative einzubeziehen. SPD und UWG halten diese Vorgehensweise in Anbetracht der anstehenden Projekte, wie der Neubau des Betriebshofes, Neubau einer 3-fach Turnhalle, Neubau von Grundschule und Turnhalle in Flerzheim, für unabdingbar und gehen nun davon aus, dass die Umsetzung bevorzugt mit Holz erfolgen wird.

Gemeinsame Pressemitteilung

der SPD und UWG Rheinbach

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