Politik | 04.08.2020

SGD-Nord und Stadtverwaltung beraten über Schutzmaßnahmen

Starkregenvorsorge in Remagen

Remagen. Bei einem gemeinsamen Termin in Koblenz haben sich am vergangenen Donnerstag der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Dr. Ulrich Kleemann, und Bürgermeister Björn Ingendahl intensiv über die Starkregensituation in Remagen, insbesondere im Ortsteil Unkelbach, ausgetauscht. Kleemann hatte sich einen Tag zuvor bereits mit Mitarbeitern aus seiner Abteilung Wasserwirtschaft in Unkelbach selbst ein Bild von der aktuellen Lage gemacht. Bei dieser Ortsbegehung stellte man fest, dass hinter den Häusern am Mühlenweg 17 - 39 dringender Handlungsbedarf bestehe, um mögliche Böschungsabbrüche zu verhindern, die sich auch auf die anliegenden Gebäude auswirken könnten. Die Experten der SGD bestätigen ausdrücklich die Empfehlungen des Hochwasserschutzkonzeptes aus dem Jahr 2018. Die SGD empfiehlt der Stadtverwaltung daher die zügige Umsetzung der vom beauftragten Büro erarbeiteten Maßnahme zur Anhebung des Bachbettes, wie sie am 29. Juni der Bevölkerung in Unkelbach vorgestellt wurde. Alternative Maßnahmen seien nicht zielführend oder könnten sogar kontraproduktiv sein. Bürgermeister Ingendahl unterstrich bei dem Gespräch die Dringlichkeit für Maßnahmen oberhalb der Ortslage von Unkelbach. Die SGD Nord signalisierte für das weitere Genehmigungsverfahren Zustimmung für die angedachten Rückhaltemaßnahmen vorrangig für Geröll und Steine. Die Stellungnahme der SGD zum Vorentwurf wird mit entsprechenden Planungshinweisen versehen sein.

Diese Maßnahme allein sei aber nicht geeignet, alle Betroffenheiten bei Starkregen zu verhindern. Kleemann begrüßte daher die bereits in Auftrag gegebene 2D-Berechnung der Abflussmengen und -wege für die Ortslage Unkelbach, anhand derer man nach Fertigstellung Ende des Jahres unter Zugrundelegung des Schadpotenzials weitere notwendige Maßnahmen ermitteln könne. Auf dieser Grundlage werden dann auch private Vorsorge- und Schutzmaßnahmen betroffener Anlieger gezielter planbar, um Schäden am privaten Hab und Gut zu verhindern. Kleemann und Ingendahl unterstrichen gleichermaßen die anhaltend konstruktive und lösungsorientierteZusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung Remagen und der SGD Nord, die man eben-so mit der Kreisverwaltung Ahrweiler pflege.

Pressemitteilung Stadt Remagen

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