Politik | 23.03.2018

Westerwälder Töpfertradition in Verzeichnis der UNESCO aufgenommen

Steinzeug gehört zum Immateriellen Kulturerbe

Zu der Feierstunde im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen konnte Landrat Achim Schwickert neben dem rheinland-pfälzischen Kulturminister Konrad Wolf auch zahlreiche weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßen.  VG Höhr-Grenzhausen

Höhr-Grenzhausen. Unlängst besuchte Minister Prof. Dr. Konrad Wolf das Keramikmuseum Westerwald, um die Ende 2016 beschlossene Aufnahme der „Töpfertradition Westerwälder Steinzeug in und um Höhr-Grenzhausen, Kannenbäckerland, sowie Breitscheid“ offiziell zu besiegeln.

Landrat Achim Schwickert begrüßte die zahlreichen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die zu der Feierstunde in das Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen gekommen waren. Auch Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, sowie Stadtbürgermeister Michael Thiesen überbrachten ihre Glückwünsche zu dieser ganz besonderen Auszeichnung und würdigten das hervorragende Engagement der Initiatoren.

Den Bemühungen des Keramikmuseums Westerwald und der ehemaligen Leiterin Monika Gass, des Vereins Zeitsprünge Breitscheid e.V., des Dokumentationszentrums Kannenbäckerland und der im BFZK zusammengeschlossenen Institutionen ist es zu verdanken, dass die Westerwälder Töpfertradition in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes nach der UNESCO-Konvention aufgenommen wurde. „Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Mehr als 170 Staaten sind inzwischen der völkerrechtlich verbindlichen Konvention, die 2006 in Kraft trat, beigetreten. Die drei Listen des immateriellen Kulturerbes veranschaulichen die Vielfalt lebendiger kultureller Ausdrucksformen aus allen Weltregionen.“ (Quelle: www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe)

Besonderer Dank galt den Firmen Zschimmer und Schwarz sowie Steuler-Fliesen, die in Zusammenarbeit die Fliese mit dem Logo des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO herstellten.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeinde

Höhr-Grenzhausen

Minister Konrad Wolf und die ehemalige Museumsleiterin Monika Gass befestigten die Fliese mit dem Logo des Immateriellen Kulturerbes an der Außenwand des Keramikmuseums.

Minister Konrad Wolf und die ehemalige Museumsleiterin Monika Gass befestigten die Fliese mit dem Logo des Immateriellen Kulturerbes an der Außenwand des Keramikmuseums.

Zu der Feierstunde im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen konnte Landrat Achim Schwickert neben dem rheinland-pfälzischen Kulturminister Konrad Wolf auch zahlreiche weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßen. Fotos: VG Höhr-Grenzhausen

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