Leserbrief „Schlüpfrige Entscheidungen im Ausschuss Niederzissen“
Stellungnahme des Ortsbürgermeisters
Niederzissen. „Der von Bernd Krupp verfasste Leserbrief mit seinen Bewertungen und Beschreibungen der Sitzung des Bau- und Friedhofausschusses Niederzissen kann und will ich so nicht stehen lassen, weil sie nicht mit den notwendigen Hintergründen versehen sind. Den ersten Punkt, den er moniert sind die fehlenden Unterlagen eines Ausschussmitgliedes. Dieses Ausschussmitglied hat als Nachrücker seine erste Sitzung in einem Gremium der Gemeinde Niederzissen absolviert. Seine daraus resultierende Unwissenheit, dass er die Unterlagen digital über eine APP bei der er angemeldet ist und abrufen muss, zeigen seine Unerfahrenheit in der Angelegenheit, aus der er sicher gelernt hat.
Beim nächsten dargestellten Punkt ging es um ein Durchfahrtsverbot für LKWs mit einer Gesamtlänge von über 10 Meter. In dem Bericht erwähnt der Verfasser mit keinem Wort die zahlreichen Beschädigungen an Häusern im Einmündungsbereich der Mittelstraße sowie der Brohltalstraße. Des Weiteren findet in seinem Bericht die fehlenden alternativen Umleitungsstrecken keine Erwähnung. Und auch die Angabe, dass die Umleitung versuchsweise für nur ein Jahr eingerichtet wird, fehlt in Gänze. Für die erwähnte „marode“ Stützmauer wurde übrigens in der Sitzung ein Planungsbüro mit der Schadensermittlung und einem Sanierungskonzept beauftragt. Kein Wort davon im Leserbrief! Seine Darstellung über die Beratung der alternativen Bestattungsformen auf dem Friedhof, die seinen Angaben zur Folge ergebnislos verliefen, muss man anders bewerten. Der Friedhof ist eine kostenintensive Anlage in jeder Gemeinde. Die Bestattungskultur hat sich in den vergangenen Jahren gravierend verändert. Diesem Umstand trägt auch die Gemeinde Niederzissen Rechnung und hat in den letzten Jahren einiges getan. Dass man kostenintensive Änderungen im Friedhofswesen vertagt, um wie in diesem Fall geschehen externe Beratung heranzuziehen, kann ich nur begrüßen und ist sicher auf Grund der zu erwartenden Ausgaben der richtige Schritt.
Zuletzt geht es um den Verbindungsweg zwischen den Straßen „Bächelsberg“ und „Im Weinberg“, der eigentliche Grund weshalb der Leserbrief von Bernd Krupp verfasst wurde. Seit Monaten werde ich und weitere Ratsmitglieder mit E-Mails in der Sache von ihm bombardiert. Bernd Krupp ist direkter Anwohner des Weges und will, weil dessen Nutzer ihn stören, unter allen Umständen die Schließung des Weges. Der im Leserbrief genutzte Begriff „Schnapsidee“ gehört sicher nicht zu meinem Wortschatz und wurde ganz sicher nicht von mir verwendet. Richtig ist jedoch die Tatsache, dass ich die Ausschussmitglieder in der Sitzung daraufhin hingewiesen habe, dass der zuständige Sachbearbeiter der Verwaltung einen Ausbau des Weges mit Rasengittersteinen, der zum Teil ein 14 Prozent Gefälle hat, als nicht verkehrssicher einschätzt und ich diese Einschätzung teile.
Eines möchte ich zum Schluss meiner Stellungnahme aber noch zum Ausdruck bringen. Solche Leserbriefe führen nicht dazu, Bürger und Bürgerinnen für ein ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik zu gewinnen. Das Gegenteil ist der Fall und führt dazu, dass sich immer weniger Menschen in die Ortspolitik einbringen. Für die Gemeinde Niederzissen kann ich sagen, dass wir gute und kompetente Rats- und Ausschussmitglieder haben. Wir haben eine gute Mischung bei den beiden Geschlechtern, bei jungen und erfahrenen Kommunalpolitiker und dies seit Jahrzehnten. Dies belegt auch die Lebensqualität in unserer Gemeinde, die sich mit anderen Gemeinden messen lässt.“
Pressemitteilung
Ortsbürgermeister Rolf Hans
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