Laufstrecke des Sparkassen-Marathons hat noch einige Knöchelbrecher – Stadt handelte schnell
Stolperfallen im Asphalt
Koblenz. Wenn am 2. September die Läufer wieder beim Sparkassen-Marathon in Koblenz an den Start gehen, wird dieses Mal nicht die halbe Stadt abgesperrt, sondern weite Teile der Laufstrecke sind entlang der schönen Moselufer im Rauental, Metternich und Lützel. „Doch genau dort finden sich manche Stolperfallen“, beklagt Ratsmitglied Christian Altmaier den Zustand der Strecke ab der Weinbergstraße in Lützel flussaufwärts Richtung Metternich.
Auf seinen Hinweis hat die Stadt Koblenz zwar zügig reagiert und eine große Stolperfalle direkt mit wassergebundener Deckschicht ausgebessert, „aber dennoch sind manche Stellen im Asphalt zu finden, die echte Knöchelbrecher werden können.“ Etwa auf Höhe der „Eisbreche“ sind mehrere Lagen Asphalt übereinander, teilweise bröckelt dieser aufgrund der Hitze und vorheriger Wettereinwirkungen.
Auch im Netz gingen die Diskussionen hoch her, als Kommunalpolitiker Altmaier auf die Gefahrenstellen hinwies. Unter www.fb.com/ChristianAltmaier sprach Michael Jarmusch etwa an, dass die Stelle entlang der Staustufe ein echtes Nadelöhr sei und auswärtige Läufer hier Probleme bekommen könnten. Sogar Massenstürze wären möglich, wenn dort im Pulk gelaufen wird. Für eine andere Nutzerin ist auch der Zustand des Straßenbegleitgrüns am Moselufer ein Kritikpunkt. Sie wünscht sich einen regelmäßigeren und großzügigeren Rückschnitt, „dann wäre der Weg glatt einen halben Meter breiter“, meint Anja Wilberg.
Beide Hinweise leitete Altmaier auch an den zuständigen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen weiter. Kurzfristig wurde von dort Abhilfe versprochen und eingelöst, denn auch die Grünfläche am Stauwehr ist nun raspelkurz geschnitten. „Jedoch ist die Antwort ausstehend, ob auch die Asphaltschicht noch verbessert wird. Auch unabhängig vom Sport-Event ist es erforderlich, um hier Unfälle zu vermeiden. Fußgänger können umknicken und Rennradfahrer müssen hier besonders achtsam radeln“, erklärt das Ratsmitglied seine Sorge. Schließlich habe Koblenz als Tourismusstadt auch viele Radwandertouristen als Gäste. „Da müssen unsere Radwege entlang der Uferbereiche unbedingt einen guten Zustand haben und auch die Beschilderung und Wegweisung verständlich sein“.
Pressemitteilung
Christian Altmaier, SPD-Fraktion
