Moselkern und Pommern erhalten eine Förderung im Rahmen des Förderprogramms KI 3.0
Straßenbeleuchtung soll auf LED umgestellt werden
Moselkern/Pommern. Mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) stellt der Bund den Ländern in den Jahren 2015 bis 2018 insgesamt bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung, um Infrastrukturinvestitionen finanzschwacher Kommunen zu fördern. Rheinland-Pfalz erhält davon einen Anteil von 253,197 Millionen Euro. Das Land hat diesen Betrag um weitere 31,65 Mio. Euro ergänzt. Die Förderquote eines bewilligten Projektes beträgt 90 Prozent.
Der auf den Landkreis Cochem-Zell entfallene Anteil des Förderprogrammes (Kommunales Investitionsprogramm 3.0) wurde durch Kreistagsbeschluss anteilig auf die einzelnen Verbandsgemeinden verteilt, sodass dieses Geld an die einzelnen Ortsgemeinden weitergeleitet werden kann. Antragsberechtigt sind die Ortsgemeinden, welche in den Jahren 2011 bis 2013 dauerhaft mit Liquiditätskrediten verschuldet waren und gleichzeitig am Kommunalen Entschuldungsfonds teilgenommen haben.
Die Ortsgemeinden Moselkern und Pommern haben die Förderkriterien erfüllt. So ist in beiden Ortsgemeinden vorgesehen, die Straßenbeleuchtung durch Umstellung auf LED zu sanieren. Umweltministerin Ulrike Höfken hat kürzlich entsprechende Bewilligungsbescheide an beide Ortsbürgermeister übergeben.
Die Ortsgemeinde Moselkern erhält dabei einen Bewilligungsbescheid über ein Investitionsvolumen von 13.027 Euro. Bei einer Förderquote von 90 Prozent erhält sie eine Zuwendung von maximal 11.724,30 Euro. Geplant ist die Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf LED - 18 Leuchten - in der Weinberg- und Rosenstraße.
Die Ortsgemeinde Pommern freut sich über eine maximale Zuwendung von 24.359,40 Euro. Hier ist ebenfalls geplant, die Beleuchtungsanlage - 108 Leuchten - auf LED umzurüsten.
Energieeinsparung von über 70 Prozent
Durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung erreichen die beiden Ortsgemeinde eine Energieeinsparung von über 70 Prozent. Moselkern spart dadurch jährlich rund 1.250 Euro. Die Stromersparnis in Pommern beläuft sich auf rund 7.400 Euro jährlich. Bürgermeister Helmut Probst und die beiden Ortsbürgermeister Wolfgang Kratz und Willi Loosen freuen sich über die Bewilligung der Förderung, die doch eine erhebliche und dauerhafte Entlastung der Gemeindehaushalte bedeutet. Aber auch die Umwelt profitiert davon.
Durch diese beiden Maßnahmen kann der Schadstoffausstoß jährlich um 413 Tonnen umweltschädlichem CO² reduziert werden.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeindeverwaltung
Cochem
