Politik | 02.11.2017

Landesregierung antwortet auf Anfrage von Josef Dötsch, MdL (CDU)

Stromberger Berg im November endlich fertig?

Bendorf. Die Bauarbeiten auf der L 306 zwischen Sayn und Stromberg sollen nun endlich bis November 2017 abgeschlossen werden. So steht es jedenfalls in dem Antwortschreiben der rheinland-pfälzischen Landesregierung auf eine Anfrage des CDU-Wahlkreisabgeordneten Josef Dötsch. Bei der Bürgerversammlung in Stromberg vor Beginn der Baumaßnahme wurde vom LBM die Fertigstellung für spätestens Oktober 2016 versprochen. „Es werde in der Ausschreibung festgelegt, dass die ausführende Baufirma in den Sommermonaten die komplette Tageslichtphase ausnutzen müsse und eine Verlängerung der Vollsperrung über die acht Monate hinaus aufgrund betrieblicher Gründe ausgeschlossen sei. Nun sind aus acht Monaten Bauzeit 21 Monate geworden.

Als Gründe für die mehrfachen Verzögerungen werden die aufgetretenen Schwierigkeiten an der Baustelle genannt, die sich leider erst während der praktischen Arbeit gezeigt hätten.

Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, seien die bauausführenden Unternehmen aufgefordert worden, mit einem Maximum an Arbeitskräften und verlängerten Tagesarbeitszeiten tätig zu sein. Aus dem Schreiben lässt sich aber nicht eindeutig schließen, seit wann diese Aufforderung besteht und in wie weit auf die Einhaltung geachtet wurde. Es könnte mehr als wahrscheinlich sein, dass man erst nach Eingang der Anfrage des Landtagsabgeordneten den entsprechenden Druck auf die Unternehmen ausgeübt hat.

Mehrere Stromberger Bürger, darunter auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Bernhard Wiemer, hatten in den vergangenen Monaten mehrfach nur verhältnismäßig wenig Arbeitskräfte auf der Baustelle ausgemacht. Auch von längeren Arbeitszeiten hatten sie nichts bemerkt. Das war auch der Beweggrund, warum man den Abgeordneten Josef Dötsch gebeten hatte, in dieser Sache noch einmal bei der Landesregierung nachzuhaken.

Da es keinen Sinn macht, verlorenen Zeiten nachzutrauern, hoffen die Stromberger Bürgerinnen und Bürger, dass die nun schriftlich niedergelegten noch offenen Arbeitsschritte auch termingerecht abgearbeitet und die zugesagten Termine eingehalten werden, damit die Wiedereröffnung der Straße im November auch tatsächlich stattfinden kann.

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