SPD Grafschaft
Tag der Demokratie
Remagen. Remagen feiert im November wieder den Tag der Demokratie. Wie in den vergangenen Jahren ist auch die SPD Grafschaft gemeinsam mit der SPD AG 60 plus wieder mit einem Infostand dabei. „Die demokratischen Werte feiern und sich eindeutig gegen alte und neue rechte Verschwörungstheorien zu positionieren ist wichtig und in der aktuellen politischen Lage - im Hinblick auf die erschreckend hohen Zustimmungswerte rechtspopulistischer Kräfte - dringend erforderlich. Daher engagieren wir uns auch in diesem Jahr wieder beim Tag der Demokratie,“ so der Vorsitzende der SPD Grafschaft und Mitglied im Friedensbündnis, Udo Klein. „Seit 160 Jahren ist die SPD das Bollwerk gegen rechts in diesem Land. Das bleibt auch in Zukunft so“. Das Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie lädt zum diesjährigen Tag der Demokratie am 18. November, unter dem Motto „aktiv.zukunft.machen“ herzlich ein. Nach einem interreligiösen Gottesdienst an der Kapelle der Schwarzen Madonna um 12:00 Uhr geht es mit einem bunten Remagener Demokratiefest in der Rheinhalle um 13:00 Uhr los. Die Rheinhalle bietet ausreichend Platz für die beliebte „Infomeile“. Hier können sich Vereine und Organisationen aus der Region präsentieren und zeigen, was Demokratie für sie bedeutet. Mit ihrer Teilnahme an der Veranstaltung werden sie auch ein Zeichen setzen, dass hier in Remagen Rechtsextremisten und Neonazis unerwünscht sind. Besucher werden die Möglichkeit haben, aktiv in Gespräche mit den teilnehmenden Gruppen einzutreten und sich an diversen Mitmachaktionen zu beteiligen. Insbesondere sind junge Menschen eingeladen, durch kreative Beiträge (Poetry, Theater, Lieder, Film, Poster, Musik etc.) ihre eigenen Perspektiven zum Thema Demokratie zu präsentieren, auf der Infomeile oder sogar auf der Bühne. Dazu gibt es eine Lesung mit anschließender Diskussion zu Rechtsextremismus in der Region und eine Kunstausstellung. Für Essen und Trinken wird gesorgt, und Unterhaltung durch ausgezeichnete, junge Bands aus der Region, Sinuz und GUTSO, ist garantiert.
Der Tag der Demokratie ist seit 2012 zu einer jährlichen Veranstaltung in Remagen geworden. Im letzten Jahr ist es erstmals gelungen, die stetig abnehmende Zahl an Rechtsextremist*innen von Remagens Straßen zu vertreiben. Michaela Schmitt, aus dem Sprecherteam des Bündnisses Remagen für Frieden und Demokratie meint aber, dass die Gefahr für unsere Demokratie durch die Aktivitäten von Rechtsradikalen nicht gebannt ist. „Die Rechten suchen immer wieder neue Möglichkeiten, ihre antidemokratischen Ideen zu propagieren, suchen auch Unterstützung in der Mitte unserer Gesellschaft mit Geschichtsverfälschungen und Verschwörungserzählungen. Wenn wir eine bessere Zukunft für unsere und die nächsten Generationen wollen, ohne Hass und Menschenverachtung, müssen wir unsere Demokratie schützen. Wir müssen aktiv sein!“
Der Tag der Demokratie wird durch das Bundesprogramm ‚Demokratie Leben‘ gefördert.
Wer weitere Informationen zum Tag der Demokratie sucht oder aktiv zur Veranstaltung beitragen möchte, kann auf tagderdemokratie-remagen.de schauen oder buendnis-remagen@gmx.de per Email kontaktieren.
Pressemitteilung
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Herr Samed,
gönnen Sie sich doch einmal eine Pause von Ihrer sinnfreien Kommentartätigkeit zugunsten des jedenfalls rechtspopulistischen politischen Spektrums und lesen Sie, wenn ich Ihnen dies empfehlen darf, in dieser Zeit ein gutes Buch. B.Z.: "Das Braune Netz", rowohlt Berlin, 2. Auflage 2019,
von Willi Winkler. Bestimmt werden sich bei dieser Lektüre einige Lerneffekte für Sie ergeben.
Ja und der neue "Untergang" steht bereits in den Startlöchern, wird hofiert von Unzufriedenen, die genau wie die AfD rückschrittlich, der Zukunft abgewandt denkend als sogen. Protestwähler sich einen, allerdings nur für sich selbst, wieder besseren zufriedenstellenden Wohlstand wünschen, egal ob verblauend oder verbraunend. Den besagten "Schuß" können u. wollen sie nicht hören, zumal sich die AfD ja mittlerweile auch auf Schalldämpfer umgestellt hat. Und die Folgen für Deutschland? Darüber dürfte sich so manch einer nicht im klaren sein. Bei einer bestehenden banalen Denkweise kann man Weitsicht nicht erwarten, vor allem dann nicht, wenn man nicht weiß, wie man sich einer "verordneten" Sprache bedient u. weiß, was Indoktrination bedeutet. u. damit ausge- bzw. benutzt wird. Zitate zu zitieren freut mich immer wieder, bedeutet es doch, dass man sich zumindest die Mühe gemacht hat, im Internet zu seinem eigenen Wortschatz die passende (verordnete) Sprache zu (er)finden.
Die SPD war mal eine große Bewegung und eine starke Partei, entstanden in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts. Und nun? Der Niedergang der SPD ist vor allem selbstverschuldet. Mit Olaf Scholz, Saskia Esken und Nancy Faeser in den Untergang – noch schlimmer aber sind die Folgen für Deutschland. Dazu ein Zitat von Wolfgang Thierse: „Menschen, die andere, abweichende Ansichten haben und die eine andere als die verordnete Sprache benutzen, aus dem offenen Diskurs in den Medien ... auszuschließen, das kann ich weder für links noch für demokratische politische Kultur halten.“ - In der Führungsriege der SPD scheint man den Schuss noch immer nicht gehört zu haben.