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150.000 Bewegungen von Rest- und Bioabfallgefäßen verliefen im Zeitplan

Tonnentausch erfolgreich beendet

Tonnentausch
erfolgreich beendet

Gut aufgestellt und genau geplant: Im Kreis Ahrweiler wurden exakt 73.869 neue Abfallgefäße ausgeliefert und 76.000 alte Tonnen eingezogen - alles im Zeitplan. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler

13.10.2017 - 11:35

Kreis Ahrweiler. Es ist geschafft. In einer sieben Wochen laufenden Großaktion haben der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) und von die ihm beauftragten Firmen alle Restmülltonnen und Bioabfalltonnen im Kreisgebiet ausgetauscht. Die Haushalte und Betriebe haben exakt 73.869 neue Gefäße erhalten. Gleichzeitig hat die Firma Remondis rund 76.000 alte Tonnen eingezogen. Macht 150.000 Tonnenbewegungen insgesamt. Der Zeitplan wurde eingehalten. Die Beschwerde- beziehungsweise Reklamationsquote, wenn etwas schief lief, lag bei 113 Reklamationen. „Das ist extrem wenig und damit sehr erfreulich“, bilanziert der AWB. In einigen Fällen wurden die Tonnen beim Nachbarn oder an einem anderen Grundstück aufgestellt, fanden durch die Aufmerksamkeit der Bürger jedoch schnell den richtigen Platz. In 24 Fällen konnte keine Tonne aufgestellt werden, meist weil die Gebäude inzwischen unbewohnt oder abgerissen waren. Entscheidend für den problemlosen Ablauf war nach Angaben des AWB die sorgfältige Planung aller Projektakteure: Verteilungsfirma, Gefäßhersteller, Remondis und der AWB selbst. Im ersten Schritt wurden der Gefäßbestand, aller rund 61.000 Haushalte überprüft und Abweichungen bei der Gefäßausstattung korrigiert. Bei der Lieferkette wurde ein neues Qualitätsmanagement angewendet, das Fehlauslieferungen im Vorhinein nahezu ausschloss. Anschließend erhielten alle Grundstückseigentümer ein AWB-Anschreiben mit allen Informationen. Eine umfassende Pressearbeit mit den genauen Abfuhrplänen flankierte die Großaktion. Die Auslieferung der neuen Mülltonnen lief in sieben Chargen im Wochen-Rhythmus. Die Reklamationen wurden zügig nachbearbeitet. Der Zeitplan wurde eingehalten, sowohl von der Verteilungsfirma als auch von der Einsammelfirma.

Zur Erinnerung: Die bisherigen Tonnen waren bis zu 25 Jahre alt und gemietet, der Mietvertrag läuft zum Jahresende aus. Der Tonnentausch ist unabhängig vom neuen Abfallwirtschaftskonzept ab 2018. Bei der Gelben Wertstofftonne, die privatwirtschaftlich organisiert ist, ändert sich nichts.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

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juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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