Politik | 11.05.2023

Austausch mit KiTa-Leitung und Ortsbürgermeister von Nörtershausen

Torsten Welling (CDU) informiert sich vor Ort zum neuen KiTa-Gesetz

Ortsbürgermeister Paul Kreber, KiTa-Leiterin Melanie Heil und Landtagsabgeordneter Torsten Welling.  Foto: privat

Nörtershausen. Im Zuge der „Wochen der KiTas“ der CDU-Landtagsfraktion besuchte Torsten Welling MdL jetzt die KiTa Nörtershausen. Im intensiven Austausch mit der stellvertretenden KiTa-Leiterin Melanie Heil und Ortsbürgermeister Paul Kreber erörterte man offen die Vor- und Nachteile des neuen Gesetzes, sowie die damit einhergehenden Herausforderungen. Torsten Welling dazu: „Wir wollen das neue KiTa-Gesetz noch einmal im Landtag auf die Tagesordnung bringen, um über die Auswirkungen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Daher ist es für mich sehr wichtig, im Vorfeld Gespräche mit den Betroffenen vor Ort zu führen. Schließlich ist nicht entscheidend, wie ‚schön‘ das Gesetz auf dem Papier aussieht, sondern was es für die Erzieherinnen, die Eltern und vor allem die Kinder konkret bedeutet.“

Für Welling ist dabei auch die Unterschiedlichkeit der KiTas in seinem Wahlkreis genauso wie im Land ein unabdingbar zu betrachtender Aspekt: „Ich möchte verschiedene Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Trägerschaft besuchen, um die jeweiligen Auswirkungen besser einschätzen zu können.“ Den Auftakt machte der Besuch in der KiTa Nörtershausen, die sich in Trägerschaft der Ortsgemeinde befindet. Ein motiviertes Team und ein schönes Umfeld bieten hier für die Kinder einen guten Rahmen, trotzdem wurden die Probleme im Gespräch mit der designierten Einrichtungsleiterin Melanie Heil deutlich. Der neue Personalschlüssel in der Fachkraft-Kind-Relation ist völlig unzureichend und nicht realistisch bemessen. Gleiches gilt für die nicht ausreichende Berücksichtigung der gestiegenen Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte, sei es bspw. aufgrund jüngerer Kinder oder auch mehr Kindern mit besonderen Bedarfen. Hier wirkt die Abschaffung der zusätzlichen Sprachförderkräfte zusätzlich kontraproduktiv, ein Ausbau wäre eher angemessen. Nicht zuletzt die unzureichenden Rahmenbedingungen erschweren eine kindgerechte Umsetzung des Gesetzes. Hierzu stellte Ortsbürgermeister Paul Kreber die Trägersicht klar: „Wir versuchen unsere KiTa mit vollen Kräften zu unterstützen! Was uns das Land aber hier an notwendigen Erweiterungsbauten aufbürdet, ohne eine auch nur ansatzweise angemessene Förderung bereitzustellen, ist nicht darstellbar. Gleichzeitig verwehrt uns das Land Spielraum im Haushalt und nimmt uns so die kommunale Selbstverwaltung.“ Torsten Welling nahm die vorgebrachten Argumente dankbar auf: „Wir werden die Erkenntnisse bündeln und im Parlament vorbringen, daher ist es wichtig, dass alle Beteiligten die bestehenden Missstände auch ansprechen.“

Pressemitteilung

Büro des Landtagsabgeordneten Torsten Welling (CDU)

Ortsbürgermeister Paul Kreber, KiTa-Leiterin Melanie Heil und Landtagsabgeordneter Torsten Welling. Foto: privat

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