Forstamt Adenau informiert über wichtige Themen des städtischen Forstbetriebs
Traditioneller Waldbegang
Adenau. Traditionell treffen sich die Mitglieder des Adenauer Stadtrats einmal im Jahr zum traditionellen Waldbegang und lassen sich vom zuständigen Revierförster des Forstamtes Adenau über wichtige Themen des städtischen Forstbetriebs informieren.
Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren die Pflege und Unterhaltung der Waldwege, präventive Maßnahmen zur Vorbereitung auf den erwarteten Klimawandel sowie wirksamen Maßnahmen zum Schutz des Waldes vor Wildschäden.
Wie immer gelang es auch diesem Jahr Revierförster Dietmar Ebi, die Ratsmitglieder mehr als zwei Stunden für das Thema Wald zu begeistern.
Dabei kamen auch immer wieder Fragen zur ökologischen Verträglichkeit und zur Verbesserung des Einklangs zwischen Ökonomie und Ökologie des Waldes zur Sprache. So werden zum Beispiel gezielt einzelne Bäume oder Baumgruppen aus der Bewirtschaftung genommen, um diese im Wald einem natürlichen altersbedingtem Absterben zu überlassen.
Dabei siedeln sich einen Reihe von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen in diesen Bäumen an, denen so auch im bewirtschafteten Wald ein Lebensraum gegeben wird.
Auf einer Käferholzfläche erläuterte Ebi die Anpflanzung von Douglasien, und die Maßnahmen zum Schutz der Pflanzen vor Verbiss- ,Schäl- und Fegeschäden durch das Wild. Der Douglasie wird im Hinblick auf den zu erwartenden Klimawandel eine größere Resistenz zugesprochen als dies bei der in der Eifel weit verbreiteten Fichte der Fall sein dürfte. Daher wird die Aufzucht von Douglasien, aber auch anderer Baumarten wie zum Beispiel der Weißtanne, mit besonderer Sorgfalt betrieben, damit diese Bäume die wirtschaftliche Zukunft des Stadtwaldes für die nächsten Generationen sichern können.
Pressemitteilung Stadtbürger-
meister Arnold Hoffmann
