Trinkwasser in Koblenz: Anlagen sind gut gesichert
Koblenz/Vallendar/Lahnstein. Der Verdacht auf eine Kontamination des Trinkwassers in Köln und Mechernich macht derzeit Schlagzeilen. Ob tatsächliche Verunreinigung oder nicht: Wasser ist immer ein kostbares Gut. Grund genug, bei der evm nachzufragen, wie es um die Qualität des Trinkwassers bestellt ist. Und: Wie würde man auf einen Sabotageakt reagieren? BLICK aktuell hakte nach.
Grundsätzlich gilt: Das Trinkwasser in Koblenz und im Koblenzer Umland hat eine konstant sehr gute Qualität. Gewonnen wird es im Neuwieder Becken aus den Tiefen des Rheins.
„Unsere Anlagen sind alle sehr gut gesichert. Wir schützen unsere Anlagen nicht nur durch Zäune, sondern auch durch Einbruchmeldeanlagen, die mit den örtlichen Polizeistationen verbunden sind“, sagt der Pressesprecher der evm, Marcelo Peerenboom, gegenüber BLICK aktuell. Im Falle eines unbefugten Eindringens werde daher automatisch und sofort die Polizei informiert. Zudem seien die Zugänge innerhalb der Betriebsanlagen zu den technischen Anlagen noch einmal zusätzlich gesichert. Insofern sei bei den Anlagen, für die die evm verantwortlich ist, kein erhöhtes Risiko bezüglich Sabotage zu erkennen. Grundsätzlich könne es aber eine hundertprozentige Sicherheit gegen kriminelle Machenschaften oder strafbare Handlungen nicht geben.
Zum Hintergrund
Die Energieversorgung Mittelrhein GmbH, kurz evm, ist Betriebsführerin der Vereinigte Wasserwerke Mittelrhein GmbH (VWM). Das heißt, die evm ist im Auftrag der VWM für eine zuverlässige, sichere und qualitativ einwandfreie Versorgung mit Trinkwasser gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TVO) zuständig. Das Versorgungsgebiet der VWM umfasst die Stadt Koblenz, die Stadt Lahnstein und die Verbandsgemeinde Vallendar. Es werden von der evm rund 165.000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt. ROB
