Politik | 15.03.2017

Sitzung des Jugendhilfeausschusses

Umbauarbeiten am Moasik beginnen

Fachausschuss diskutiert über offene Jugendarbeit – FSJler gesucht

Meckenheim. Über die offene Kinder- und Jugendarbeit berichtete Fachbereichsleiter Andreas Jung auf der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Meckenheim. Neben den baulichen Maßnahmen macht vor allem die personelle Situation zu schaffen, denn derzeit sind drei Stellen nicht besetzt. Umso glücklicher zeigte sich Andreas Jung darüber, dass nach monatelanger Ausschreibung und Bewerbungsverfahren nunmehr ab dem 1. April zwei neue Mitarbeiter verpflichtet werden konnten. Er wies darauf hin, dass trotz der personellen Knappheit das Oster-Ferienprogramm komplett sichergestellt sei und man in der Vergangenheit zwar die Öffnungszeiten etwas reduziert habe, aber diese dann auch verlässlich eingehalten habe.

Neben der personellen Angespanntheit macht bekanntlich auch die bauliche Situation zu schaffen. Hier sollen in der 28. Kalenderwoche jedoch die Bagger ankommen und mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Es werden auch umfangreiche Schallschutz- und Akkustikarbeiten vorgenommen und vor allem wird dann auch in allen Räumen das WLan erreichbar sein. Die Erbauer waren seinerzeit so großzügig mit dem Beton und der Wandstärke gewesen, dass in dem Gebäude quasi ein großes Funkloch herrscht.

Neben Bau- und Personalmaßnahmen beschäftigte man sich in vielen Gesprächen mit der Rheinflanke auch über die Finalisierung der Kooperationsverträge und die Weiterentwicklung der Jugendarbeit. Ein wichtiger Baustein ist natürlich hier stets die Personalsituation und um hier das Angebot weiter hoch zu halten, sucht man ab dem 1. August eine Person, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Mosaik machen möchte. Bewerbungen sind ab sofort bei der Stadt Meckenheim möglich.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand der Bericht des Jugendrates, der von Thomas Roskop abgegeben wurde. Von den sechs Mitgliedern des Rates sind aus verschiedenen Gründen derzeit nur vier aktiv. Geplant hatte man eine Podiumsdiskussion auf dem Campus im Vorfeld der Landtagswahl mit Vertretern der Parteien. Dies fand jedoch offensichtlich nicht die Zustimmung der Schulleitung, da man zu wenige Schüler im wahlfähigen Alter habe, wie Thomas Roskop auf Nachfrage von Janine Welsch (CDU) erläuterte. Ausschussvorsitzender Peter Zachow konnte das nicht verstehen, hält er doch wie auch andere Redner derartige Veranstaltungen an Schulen zur Förderung des Demokratiegedankens für notwendig. Als Vertreter der Schulen will Ewald Auel das Thema aufgreifen und hakte nochmals nach. Offensichtlich ist das Thema in der Theodor-Heuss-Realschule hängen geblieben, eine Antwort für eine modifizierte Veranstaltung des Jugendrates steht nach wie vor aus. Auel versprach, sich hier um kurzfristige Klärung zu kümmern.

Ebenfalls beschäftigte sich der Ausschuss mit dem Tagesbetreuungsbedarfsplan für das Kindergartenjahr 2017/2018 sowie der Verteilung der Landesförderung für die Sprachförderung an den Kindergärten. Insgesamt ist die Stadt da gut aufgestellt, wie sich an den Zahlen erkennen ließ, aber Fachbereichsleiter Andreas Jung machte auch hier darauf aufmerksam, dass die Gesamtzahl der Kinder unter sechs Jahre, für die entsprechende Plätze nachgefragt würden, nach wie vor steige. Höchst komplex sind die Berechnungsmethoden für beide Tagesordnungspunkte, die Verwaltung hatte sich hier aber bemüht, das nachvollziehbar darzustellen; der Ausschuss folgte hier einstimmig den entsprechenden Vorlagen. Ebenfalls einstimmig übernahm der Ausschuss die Vorschläge der Verwaltung für die entsprechenden Passagen der Jugendhilfe im geplanten Doppelhaushalt 2017/2018. STF

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