Politik | 27.01.2016, 16:11 Uhr

FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

Umsetzung der schulische Inklusion schwierig

Rhein-Sieg-Kreis. Die Umsetzung der schulischen Inklusion im Rhein-Sieg-Kreis ist nach Ansicht der FDP-Fraktion im Kreistag deutlich schwieriger als von Seiten der Landesregierung in Aussicht gestellt. „Vor Ort spüren wir, dass das Land dieses Projekt auf den Weg gebracht hat, ohne die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. Es fehlt vor allem an ausreichend vielen Lehrern, um allen Kindern gerecht zu werden“, kritisiert Nicole Westig, schulpolitische Sprecherin der Freidemokraten. Um die Faktenlage für den Rhein-Sieg-Kreis zu klären, hat die FDP-Fraktion eine 16 Punkte umfassende Anfrage an die Kreisverwaltung gestellt.

So fragt die FDP-Fraktion unter anderem nach der Zahl der Schüler mit Förderbedarf in Regelschulen und Förderschulen inner- und außerhalb des Kreises sowie der Zahl der Förderlehrer in den jeweiligen Schulformen. „Für die Inklusion in Regelschulen gibt es zu wenige Lehrer und die Kollegien der Förderschulen werden immer stärker ausgedünnt. Qualität und individuelle Förderung bleiben auf der Strecke“, moniert Westig. Zudem erkundigen sich die Freidemokraten nach der Anzahl, Qualifikation und Entlohnung der Integrationshelfer, so Westig weiter: „Nach unserem Eindruck gibt es zu wenige Integrationshelfer, die außerdem nicht gut bezahlt werden und eventuell auch aus diesem Grund häufig wechseln. Vertrauen zu den Schülern entsteht auf diese Weise nicht.“

Pressemitteilung

FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

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