Demo auf dem Willy-Brandt-Platz geplant
Unkel bekennt Farbe
Unkel. Dieser Tage gehen in ganz Deutschland viele Bürgerinnen und Bürger auf die Straße und demonstrieren für ihre demokratischen Grundrechte. Auch die Bürger Unkels möchten ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Rassismus setzen.
Eine Partei wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft, ihre Jugendorganisation gilt als gesichert rechtsextrem. Die Unkeler Bürger wollen sich nicht stillschweigend damit abfinden, dass diese Partei in der Sonntagsfrage (Forsa, 6. Februar) auf 18 Prozent kommt. Am 9. Juni sind die Kommunal- und Europawahlen: Man muss jetzt aufstehen und zeigen, dass Rechtsextremismus nicht toleriert wird.
Ein Bündnis aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Parteien organisiert eine Kundgebung am Sonntag, 18. Februar, um 17 Uhr, auf dem Willy-Brandt-Platz in Unkel. „Lasst uns Farbe bekennen gegen Populismus und Demokratieverachtung, gegen Abschottung nach außen, gegen Diffamierung Andersdenkender und vor allem gegen die Deportation angeblich unerwünschter Menschen. Wir sind die Mehrheit in diesem Land und diese Mehrheit steht ein für Demokratie, Weltoffenheit und ein buntes Unkel. Bitte kommt zahlreich. Es geht um nichts weniger als um die Erhaltung unserer Demokratie“, appellieren die Initiatoren.
Unterstützt wird die Demo von (Stand 8. Februar): Verbandsgemeinde Unkel, Stadt Unkel, Damenkomitee Herzblättchen Unkel e.V., Evangelische Trinitatis Kirche, Gemeinsam für Vielfalt e.V., Kanu-Club Unkel e.V., Katholischer Seelsorgebereich, Kunstverein Unkel e.V., Touristik & Gewerbe Unkel e.V., Bündnis 90/Die Grünen Unkel-Linz-Bad Hönningen, CDU Unkel, Freie Wählergruppe Unkel, SPD Unkel & BruchhausenPressemitteilung
Bündnis Kulturstadt
Unkel gegen Rechts
