Der Westerwaldkreis informiert
Unkraut- und Schädlingsbekämpfung
Einsatz von chemischen Mitteln ist verboten – Auch Hausmittel wie Salz und Essig unterliegen dem Verbot
Westerwaldkreis. Wenn man durch Wohngebiete geht, fallen häufig Kochsalzablagerungen oder der stechende Geruch von Essigessenz auf.
Die Naturschutzbehörde des Westerwaldkreises weist darauf hin, auch diese „Hausmittel“ unterliegen dem Anwendungsverbot des Pflanzenschutzgesetzes. Hiernach dürfen Pflanzenschutzmittel auf Freiflächen nur angewendet werden, wenn diese land- oder forstwirtschaftlich oder zur Nahrungsmittelerzeugung genutzt werden.
Die Anwendung auf befestigten Flächen ist grundsätzlich verboten.
Auf Nichtkulturland, befestigten Flächen oder an Gewässern sind alternative mechanische oder thermische Verfahren einzusetzen. Sollte eine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf solchen Flächen unumgänglich erscheinen, besteht die Möglichkeit, eine entsprechende Ausnahmegenehmigung nach dem Pflanzenschutzgesetz bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu beantragen. Derartige Ausnahmegenehmigungen können lediglich in Ausnahmefällen unter besonderen Bedingungen erlassen werden. Weitere Informationen erhalten Bürger bei der ADD Trier telefonisch unter Tel. (06 51) 9 49 45 28 oder per E-Mail an marita.jostock@add.rlp.de.
Gelangt bei Regenereignissen das Salz oder die Essigessenz in die Kanalisation, so führt dies zu erheblichen Beeinträchtigungen der Kläranlagen und der Fließgewässer. Außerdem bieten auch die „Unkräuter“ den von starkem Rückgang betroffenen Insekten Nahrung und Fortpflanzungsmöglichkeiten. Fragen hierzu beantworten die Mitarbeiter des Umweltreferates der Kreisverwaltung in Montabaur unter Tel. (0 26 02) 12 42 73 oder per E-Mail an Franz.Kemper@Westerwaldkreis.de.
Pressemitteilung
der Kreisverwaltung
des Westerwaldkreises
Artikel melden
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Carmen Busch: Das Foto wurde am Linzer Fähranleger aufgenommen. Die Fähre liegt gerade in Kripp
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Feuerwehr Bad Bodendorf öffnete ihre Türen
Beliebtes Familienfest bot Einblicke in Technik und Einsatz
Bad Bodendorf. So, wie die Menschen froh sind, wenn sie von der Feuerwehr Hilfe in den unterschiedlichsten Notsituationen erfahren, freut sich die Feuerwehr – sozusagen im „Gegenzug“ - über regen Besuch ihrer Veranstaltungen. Das früher oft gehörte Motto „Wir kommen zu ihnen, wenn es brennt, kommen sie zu uns, wenn wir feiern“, nahmen sich am Maifeiertag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bad Bodendorf,...
Weiterlesen
Diez/Montabaur. Auf der A3 in Fahrtrichtung Köln besteht aktuell Gefahr durch ein brennendes Fahrzeug auf dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen. Die Gefahrenstelle befindet sich zwischen der Anschlussstelle Diez und der Tankstelle Montabaur. Dies meldet der ADAC. BA
Weiterlesen
Blaulicht
A61: Zwei Hunde auf der Fahrbahn
Boppard/Emmelshausen. Auf der A61 zwischen Emmelshausen und Boppard befinden sich zwei Hunde auf der Fahrbahn. Dies meldet der ADAC. Verkehrsteilnehmende in beiden Fahrtrichtungen sollten also vorsichtig fahren. BA
Weiterlesen
