Sven Schnieber will Entwicklung beschleunigen und gezielt steuern
Unternehmerpark im Fokus
Meckenheim. Der Unternehmerpark Kottenforst sorgt seit Jahren für Diskussionen und Kritik in Meckenheim. Der Grund: Bisher sind nur einige der Grundstücke in dieser hervorragenden Lage sichtbar vermarktet oder bebaut. Zwar liegt der Baubeginn in der Verantwortung der Unternehmen, die sich teils Zeit für ihre Planungen lassen. Dennoch gibt es aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger Luft nach oben – gerade mit Blick auf die künftigen Einnahmen aus der Gewerbesteuer, die von großer Bedeutung für die städtischen Finanzen ist. Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern wird CDU-Bürgermeisterkandidat Sven Schnieber regelmäßig auf das Thema angesprochen. Sein Fazit: „Die Vermarktung dieses Meckenheimer Filetstücks liegt den Menschen am Herzen. Sollte ich gewählt werden, werde ich dieses Thema zur zentralen Priorität meiner Arbeit machen.“
Sein Ziel: Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung innerhalb der nächsten fünf Jahre die verfügbaren Flächen mit attraktiven und zukunftsorientierten Unternehmen besetzen – und dabei seine über Jahre aufgebauten Kontakte in die Wirtschaft nutzen. Er hat einen Drei-Punkte-Plan:
Einfache Bewerbung: Unternehmen sollen sich künftig in wenigen Klicks digital bewerben können. Ziel ist ein schneller erster Schritt ohne kostspielige Gutachten oder lange Konzepte, um zu prüfen, ob eine Ansiedlung grundsätzlich passt.
Professionelle Vermarktung: Verfügbare Flächen sollen auf allen relevanten Immobilien- und Gewerbeportalen sichtbar sein – nicht nur auf der Website des Unternehmerparks oder des Rhein-Sieg-Kreises. Ergänzend sollen kurze, standardisierte Exposés mit den wichtigsten Fakten bereitgestellt werden. Externe Experten wie spezialisierte Makler oder Agenturen sollen gezielt passende Unternehmen ansprechen. Schnieber bevorzugt erfolgsbasierte Modelle, so dass Kosten für die Stadt nur bei Erfolg entstehen.
Kriterien weiterentwickeln: Der aktuelle Kriterienkatalog ist sehr umfangreich und schreckt viele Unternehmen ab – obwohl nicht alle Punkte zwingend erfüllt werden müssen. Schnieber will dies klar kommunizieren und zugleich mehr Flexibilität schaffen, um auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Schnieber betont, dass ökologische und wirtschaftliche Ziele nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen: „Am Ende müssen ökologische Lösungen auch wirtschaftlich tragfähig sein. Wir brauchen beides – Qualität und Wirtschaftlichkeit.“
Er ist überzeugt, dass durch gezielte Maßnahmen kurzfristig Ergebnisse erzielt werden können: „Es darf nicht passieren, dass weitere Erhöhungen der Grundsteuer notwendig werden, obwohl wir durch rechtzeitige und strategische Gewerbeansiedlung zusätzliche Einnahmen hätten erzielen können. Diese Verantwortung müssen wir aktiv wahrnehmen.“
Pressemitteilung
„Team Sven Schnieber“
