Politik | 19.09.2017

Schulterschluss beim Besuch von Malu Dreyer zum Ausdruck gebracht

Unterstützung für David Langner und Detlev Pilger

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte ihre Unterstützung den beiden Kandidaten David Langner (li.) und Detlev Pilger zu.US

Koblenz. Bundestagskandidat Detlev Pilger begrüßte zahlreiche Besucher im Forum Confluentes zur politischen Veranstaltung mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir wollen eine andere Politik in diesem Land und dann werden sich viele Dinge zum Guten wenden“, so Detlev Pilger in seiner Begrüßungsrede. „Insgesamt 24 Jahre erfolgreiche Politik der SPD in Koblenz und wir haben diese Stadt insgesamt toll weiter entwickelt und jetzt brauchen wir jemanden, der nicht nur einmal kandidieren kann, wir brauchen einen jungen Mann“, sagte Detlev Pilger mit einem Blick auf den Oberbürgermeisterkandidaten David Langner.

„Tradition. Neu. Denken“

David Langner gab zu Beginn seiner Rede eine kurze Erläuterung zu seinem Slogan „Tradition. Neu. Denken“. „Die Stadt muss sich weiter entwickeln, nicht auf den Erfolgen von 2011 ausruhen. In Zukunft muss diese wirtschaftlich erfolgreich aufgebaute Stadt weiter erhalten bleiben. Das Thema Fachkräftesicherung wird eines der wesentlichen Wirtschaftsförderungsthemen dieser Stadt sein“, so Langner. Weiter müsse die Stadt attraktiv bleiben auch in der Zukunft. Er griff das Thema Bewerbung zur Kulturhauptstadt auf, aber auch bezahlbarer Wohnraum. Beim ÖPNV will David Langner als Oberbürgermeister einen Ticket-Preis von zwei Euro erreichen, mit dem man aus allen Stadtteilen in die Innenstadt fahren kann. In Zukunft wolle er in seinem Amt dann den Dialog mit den Menschen suchen.

Im Rahmen ihrer Tour zum Bundestagswahlkampf kam auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Koblenz, doch bevor es in das Forum ging, unternahm sie einen Rundgang auf dem Schängelmarkt. „Koblenz ist immer eine Station wert, denn die Stadt hat sich fantastisch entwickelt und ohne die Kraft vor Ort wäre das nicht so toll geworden“, so Dreyer. In Bezug auf Staatssekretär David Langner bescheinigte sie diesem eine sehr gute Zusammenarbeit im Kabinett: „Ich bin felsenfest davon überzeugt, das er wirklich genau die richtige Person ist, um Oberbürgermeister zu werden.“

Auch für Detlev Pilger gab es von der Ministerpräsidentin nur lobende Worte. Er ist auch ein extrem engagierter Mensch, der Lust hat etwas nach vorne zu bringen. In ihrer nachfolgenden Rede sprach sie über die Ziele und die Ideen der SPD für eine moderne und gerechte Gesellschaft. Sie forderte die Bevölkerung auf, zur Wahl zu gehen.

Der Termin in Koblenz stellte sich für Malu Dreyer als ein Highlight in ihrer Veranstaltungsreihe dar, denn hier hatte sie gleich zwei Kandidaten, die sie unterstützen konnte. Detlev Pilger als Kandidat für den Deutschen Bundestag und David Langner als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters. „Für die Wahlen am 24. September ist für mich klar, beide sind mit ihrer jeweiligen Erfahrung genau richtig für Koblenz. Ich freue mich darauf, mit Detlev Pilger und David Langner für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen“, so die Ministerpräsidentin. Zum Abschluss der Veranstaltung folgte dann noch die Beantwortung von Fragen, die die Besucher zuvor eingereicht hatten.

US

Voll besetztes Forum Confluentes beim Besuch der Ministerpräsidentin.

Voll besetztes Forum Confluentes beim Besuch der Ministerpräsidentin.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte ihre Unterstützung den beiden Kandidaten David Langner (li.) und Detlev Pilger zu.Fotos: US

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Kommentare
19.09.201718:04 Uhr
juergen mueller

Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren.
Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach".
Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl.
Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört.
Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind?
Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand
Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.

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